Ausflug in die Schweiz – Erste und zweite Schritte in Richtung betahaus Zürich

By Christoph Fahle - Januar 27, 2010

Wir waren letzte Woche in der Schweiz. Dort haben wir Pascal, Mark und Flavia von unserem Team Schweiz besucht und mit Ihnen Zürich ein paar Tage unsicher gemacht. Die drei sondieren seit Mitte letzten Jahres, ob ein betahaus in Zürich machbar ist und haben dabei schon den einen oder anderen Stein ins Rollen gebracht.

Zürich ist interessant, weil man auf den ersten Blick nicht unbedingt an Kreativwirtschaft denkt, sondern wohl eher ein internationales Finanzzentrum im Kopf hat. Man müsste also quasi eine betabank bauen oder Coworking for Financial Analysts, dachte ich mir. Soweit meine persönlichen Vorurteile, …die genau 2 Stunden gehalten haben.

Zürich ist nämlich mindestens genauso voll von Freelancern, Kreativen, Coworkern, Entrepreneure, Journalisten, Designern, etc. wie Berlin und wenn man sich die Zahlen anschaut, dann hat die Kreativwirtschaft einen ähnlichen Stellenwert wie die Finanzbranchen bei der Wertschöpfung. Und alle brauchen kollaborative Arbeitsorte.

Wir haben besucht den Citizen Space von Jürg. Coworking auf ca 400 qm inklusive Fotostudio und bis auf Weiteres ausgebucht. Marc hat uns netterweise das basis-lager.ch erklärt mit einer Rundtour durch die mobilen Containerbüros in Zürich Binz. Stefan Camenzind hat uns sein Google Office gezeigt. Nico von den Sandboxern hat uns eine kleine Start-up Einführung für Zürich gegeben und uns mit zur Wuala Büroeröffnung genommen. Wir waren bei Smaboo Coworken (Tausend Dank) und haben ausgiebig das Volkshaus kennen gelernt, dort ein sehr gutes Gespräch mit Andrew, Gesa und Michel vom Verband Kreativwirtschaft Schweiz geführt und den Ron Orp kennengelernt. Klar, ein paar Parties und Ausstellungen haben wir auch noch mitgenommen, um vom betahaus zu erzählen und “das wort zu verteilen”. Die nächsten Monate werden zeigen, wo und wie wir das in der Schweiz umsetzen, was wir in berlin gelernt haben.

Möglich war,  ist und wird das  alles nur sein durch unser wirklich tolles Team vor Ort, welches bisher die Hauptarbeit gemacht hat. Einen zweiten Faktor darf man aber auch nicht vergessen: Egal mit wem wir gesprochen haben, oder was wir uns angeschaut haben, von der Stadtverwaltung bis zu Immobilienfirma, Klar stand es in großen imaginären Lettern vor uns geschrieben: Zürich braucht ein betahaus! In den 10 Tagen Zürich hat sich ein Gefühl gefestigt, das sich fast so anfühlt wie Anfang 2009 in Berlin. Sehr viele nette Menschen, Unterstützung und Zuspruch und viele Kreative, sie sofort einziehen möchten. Wir müssen nur noch die Tür aufschließen. (Und eine geeignete Immobilie finden)

Also DANKE AN ALLE!!! Wir halten euch auf dem Laufenden! ;)