Startup Of The Week – #3: unhosted

betahaus: Who are you and what are you doing here?

Michiel: I´m Michiel de Jong and I´m trying to decentralise the web. I want to make it an unhosted space.

What excactly does this mean: “an unhosted space”?

Using the Internet today implies giving up control over a lot of personal data, because the same people that provide a website you want to use also store all the related data. Facebook for example not only offers a social network but also saves your name, age and profession, even fotos and videos on its servers. The providers leave you no choice and I think this needs to change!

End-users should be able to decide where their data are stored just like they can decide which email host they want to use. So basically, “unhosted” is a project that tries to separate the locality of web-application from the locality of data storage.

Sounds like a non-profit-project?!

In deed, it is. I started “unhosted” as a hobby-project on a programming-holiday at the beautiful beach of Bali. As I got a lot of positive feedback, I quit my job as a scalibility engineer in Spain, started focusing full-time on “unhosted” and now it is a non-profit-project funded by donations.

You could work everywhere. Why did you come to Berlin?

Because Berlin is cheap. Plus, I heard a lot of stories and everybody told me to come here (smiles).

… and why to betahaus?

Coworking is flexible and rather cheap. As “unhosted” depends on donations, those are two very important criteria. After some time at co-up, another coworking space in Kreuzberg, I switched to betahaus. I really like the structure of the place, its design and atmosphere.

What are you still missing here in the betahaus?

To me personally, the desks are a little too wabbly. They should be more stable.

How can people participate in the process of changing the web into an unhosted space?

For most of the people the best, easiest and only way to help the project move forward are donations. We are grateful for any amount (and will mention you on our thank-you-page if you write your email adress in the payment subject)! If you give more than 25 Euros you can get a nice “unhosted” T-shirt. Apart from donations you can help programming – which we are doing at the moment – or marketing – which we will probably do next year (smiles).

From within Germany, donations go to:

Account Number (Kontonummer) 069428100

Bank Number (BLZ) 10070848

International donations go to:

IBAN: DE08100708480069428100

BIC: DEUTDEDB110

You can visit unhosted online, on facebook and on twitter

We are hiring! – Eventmanager in Festanstellung gesucht.

Hey Berlin, wir haben einen ziemlich tollen Job zu vergeben im betahaus. Es handelt sich um nichts weniger als eine Festanstellung (!) als DER Eventmanager  oder DIE Eventmanagerin des betahaus. Wir sind schon jetzt wahnsinnig gespannt auf alle Bewerber. Bitte uneingeschränkt retweeten, liken und plusen, damit nachher keiner sagen kann, er hätte es nicht mitbekommen!

Ok, hier kommt die offizielle Ausschreibung:

Wen wir suchen:

Du kennst Berlin in- und auswendig,  kennst Dich in Kunst, Kultur und digitalen Angelegenheit sehr gut aus!

Du bist so was wie ein “Digital Native” und dort sicher in Wort und Schrift und Social Media.  Dir ist Coworking und das betahaus ein Begriff und du weißt, das es bei uns nicht darum geht, möglichst viele Schreibtische an möglichst viele Leute zu vermieten.

Du hast bereits reichhaltige Erfahrungen im Event- und Cateringbereich gesammelt und strebst nun eine Position mit Budget- und Teamverantwortung an.

Bestens gewappnet für die täglichen Herausforderungen im betahaus | Eventbereich bist Du mit einer abgeschlossenen Eventmanagementausbildung oder einem entsprechenden Studienabschluss.

Angebote schreiben, eine Veranstaltung mit 10-500 Gästen vorzubereiten, durchzuführen und am Ende rund um glückliche Kunden und Gäste zu verabschieden, schaffst Du mit professioneller Leichtigkeit.

Du bist zuverlässig, kommunikativ, kannst Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift, liebst es eine lose Anfrage in einen unterschriebenen Vertrag zu verwandeln, arbeitest sehr strukturiert und eigenverantwortlich und hast bestenfalls schon Erfahrung als Teamleiter gesammelt.

Du weißt, dass sich die besten Events nicht 9-5 abspielen, sondern Nacht und Wochenendeinsätze zum Alltag gehören – bist also zeitlich flexibel einsatzbereit.

Wir bieten Dir eine herausfordernde und spannende Festanstellung im betahaus | Berlin an
und freuen uns auf Deine Bewerbung bis zum 5.Aug 2011 mit CV an kontakt@betahaus.de.

Wer wir sind und an was wir glauben:

Wir sind im Herzen Kreuzbergs einer der größten Coworking Spaces der Welt. We are People in Beta. Bei uns ist die Kreativwirtschaft, DIY – Culture und Opensource Bewegung zu Hause und wir sind eine Plattform für Freelancer, Tech – Startups und Social Businesses aus Neukölln und New York. Wir verstehen uns als Teil der weltweiten coworking community und teilen ihre Grundwerte. Sie heißen collaboration, accessibility, community, openness und sustainability. Community und Coworking ist der Kern der Bewegung und das Herz des betahaus. Das betahaus steht und fällt mit seiner Community. Die Arbeit mit der Community steht für uns im Zentrum aller Überlegung. Nicht wir machen das betahaus. Die Community macht’s und wir selbst sind Teil davon. Unsere Aufgabe ist, all das aus dem Weg zu räumen, was die Entfaltung des kollektiven Potentials behindert. Unser Lebensinhalt sind Offenheit und Kollaboration. Wir pflanzen keine Monokulturen, sondern beobachten aufmerksam die Elemente, die in unserem Ökosystem gedeihen, unterstützen und inspirieren deren Wachstum und kreieren Raum für immer neue Verbindungen.

Wir würden uns freuen, in Zukunft mit Dir zusammenzuarbeiten.

Wir nehmen auch gerne Empfehlungen von Dritten entgegen!

Wochenarbeitszeit: 35 Stunden. Sticht!

Wir haben in den letzten Wochen mit einer kleinen Taskforce an einer spielerischen Möglichkeit getüftelt, die es ermöglicht, die Bewohner des betahaus besser kennen zu lernen. Das wollen wir nicht länger verheimlichen. Hier ist der erste Prototyp:

Die Idee ist ein  Quartett mit Namen betatrumps, gemacht  von und für betahaus-Bewohner zum Kennenlernen, Beschnuppern und Fördern der internen Zusammenarbeit.

Die Karten werden für jeden Freelancer, jedes Unternehmen oder Start-Up individuell angefertigt und sollen nicht nur zum Spielen einladen, sondern durch essentielle Informationen auch einen Überblick schaffen: Wer arbeitet im betahaus?, Wer kann was? und Wie ist die coworking-Bereitschaft der jeweiligen betahaus-user?

Donnerstag machen wir den ersten live-test: Getestet wird im Rahmen eines kleinen Turniers beim betabarbecue (21.07 / 19.00). Der Preis für den Gewinner: Ein Foamcutting-Firmenschild by  Open Design City.

Wir haben schon 32 Karten, o Kategorien und brauchen aber natürlich noch mehr betahäusler und gutes Feedback zur Verbesserung. Also seid herzlich eingeladen zum BBQ und spielt eine Runde mit oderfüllt das Formular aus und schickt eine Mail mit Namen und Firmenlogo an betatrumps@betahaus.de, dann machen wir eine Karte draus. ;)

In diesem Sinne: Lasset die Spiele beginnen!

P.S.: Wenn Ihr am Donnerstag kommt, vergesst das Grillzeug nicht. Grill und Getränke sind da!

Startup Of The Week – #2: Beyer & Söhne

betahaus: Was macht Ihr hier?

Die Söhne: Arbeiten (lachen). Wir produzieren und verkaufen eine Hautcreme, die unser Vater entwickelt hat.

Warum braucht die Welt noch eine weitere Hautcreme? Was ist das besondere an  Eurem Produkt?

Das Problem ist, dass heutzutage keiner wirklich genau weiß, was eine besondere Hautcreme ausmacht. Unser Vater entwickelt seit 20 Jahren Hautcreme und dabei hat er uns immer erklärt was eine gute Hautcreme ausmacht: das wollen wir jetzt weitergeben. Wir erklären unsere Creme in informativen, witzigen online Videos. Unsere “Beyer & Söhne Hautcreme” ist – stark vereinfacht ausgedrückt – weitaus hautverträglicher und gesünder als die handelsüblichen Cremes. Auf der einen Seite verzichten wir auf bestimmte Zutaten – wie z.B. jegliche Art von Konservierungsstoffen.

Deshalb ist die Creme auch lediglich drei Monate haltbar. Dafür enthält sie auf der anderen Seite viele verschiedene Vitamine in großen Mengen.

Warum habt Ihr Euch ausgerechnet für das betahaus als Arbeitsplatz entschieden?

Wir wollten unbedingt coworking ausprobieren, davon hatten wir zuvor viel gelesen. Dann hat sich Robby das betahaus angeschaut und meinte: “Das isses!” Die Wahl hat sich bezahlt gemacht. Wir brüten nicht nur im eigenen Saft sondern stehen in ständigem Kontakt zu anderen coworkern. Außerdem haben wir unsere Idee hier schon mehrmals vorgestellt; z.B. beim betabreakfast und beim betapitch. Das Feedback aus dem Haus hat uns in beim Feinschliff geholfen und uns in unserem Vorhaben bestärkt.

Was fehlt Euch noch im betahaus?

Eine Salatbar, mehr gemeinsames Biertrinken und ein Basketballkorb im Hof.

Was fällt Euch zum Fahrstuhl des betahauses ein?

Gar nichts. Wir nehmen die Treppe… (lachen)

Was war das schönste Erlebnis in Eurem Leben als Jungunternehmer?

Der betapitch.

Übrigens: Beyer´s Söhne hautnah erleben und ihre Creme selbst ausprobieren könnt ihr im betahaus. Videos und weitere Infos gibt es hier, sowie auf facebook und twitter.

Mission Impossible – Wie man ein Schiff über die Berge bekommt

Free Culture Incubator Workshop No.8
Dienstag, 26.07.2011 von 17-21.30Uhr
im betahaus Café

Mit Henning von Gierke, Maler und Regisseur, Professor an der Universität Wien

Bei jedem größeren Projekt kommt irgendwann der Punkt, wo man einfach nicht mehr weiter weiß: es treten Probleme auf, mit denen kein Mensch gerechnet hat, Budgets werden gekürzt, Teammitglieder fallen aus – kurz, das Vorhaben erscheint unmöglich. An diesem Punkt kann man entweder aufgeben oder erst recht weitermachen. Bei diesem Workshop dreht sich alles um den magischen Moment des Weitermachens über alle Widerstände hinweg. Dabei interessieren uns vor allem zwei Fragen: woher schöpft man neue Motivation und wie kann man durch einen Perspektivenwechsel das Ruder herumreißen?

Für den Workshop haben wir einen besonderen Gast eingeladen, dessen kreative Arbeit immer wieder von unmöglich scheinenden Herausforderungen bestimmt war: Henning von Gierke – er ist bildender Künstler, Regisseur, Set Designer und lehrt an der Universität Wien. Er hat unter vielen anderen mit Regisseuren wie Werner Herzog oder Völker Schlöndorff zusammengearbeitet. Im Verlauf seiner Karriere hat Henning von Gierke Bilder geprägt, die immer in unserem kulturellen Gedächtnis haften bleiben werden: das berühmte Boot, das für den Film „Fitzcarraldo“ im Dschungel Südamerikas über einen Berg gebracht werden musste, Tausende von weißen Mäusen die für die düstere Atmosphäre in „Nosferatu“ einfach nicht grau und dreckig werden wollten oder die oft zitierte Szene aus der Wagner-Oper “Lohengrin” in Bayreuth mit einer Bühne unter Wasser.

Henning von Gierke wird uns von den Herausforderungen seiner Arbeit berichten und davon erzählen wie man mit viel Leidenschaft, Liebe zum Detail und der hohen Kunst der Improvisation das Unmögliche möglich machen kann auch wenn man nur begrenzte Mittel, Zeit und Erfahrung besitzt. Danach teilt sich der Workshop in vier kleinere Gruppen auf, in denen sich die Teilnehmer über ihre individuellen (Un)möglichkeiten austauschen können. Henning von Gierke wird uns dabei etwas von seinen Methoden erzählen.
Im Anschluss an den Workshop findet ein gemeinsames Abendessen im betahaus-Café statt, bei dem der Erfahrungsaustausch in größerer Runde weitergehen kann.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Wir laden alle ein, die gerade mitten in einer unmöglich scheinenden kreativen Herausforderung stecken sich für diesen Workshop zu bewerben. Erzählt uns woran Ihr gerade arbeitet, warum ihr gerade jetzt neue Inspiration und Motivation braucht und welche Erfahrungen ihr den anderen Teilnehmern weitergeben könnt. 
Die Teilnehmer werden, wie in dieser Workshop-Reihe des Free Culture Incubator üblich, im Hinblick auf einen spannenden Mix an Menschen, beruflichen Hintergründen und Erfahrungen ausgewählt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Für das gemeinsame Abendessen zahlt jeder Teilnehmer einen Unkostenbeitrag von 5 Euro.

Die Workshop-Sprache ist Englisch. Wir werden Euch spätestens am 20. Juli Bescheid geben ob Ihr bei dem Workshop dabei sein könnt.

> Hier geht es zum Anmeldeformular.

In Partnerschaft mit dem Kompetenzzentrum Kultur-und Kreativwirtschaft des Bundes & dem Kreativen Netzwerk Moritzplatz:

Startup Of The Week – #1: Coffee Circle

Startup Of The Week: Der Name erklärt sich von selbst. Wir wollen Euch von heute an jede Woche kurz eines der tollen, jungen Unternehmen vorstellen, die derzeit im betahaus ihr Unwesen treiben. Den Anfang macht der Coffee Circle:

Coffe Circle beim Verkosten

betahaus: Was macht ihr hier?

Martin von Coffee Circle: “Wir verkaufen ausgewählte Gourmetkaffees von äthiopischen Kleinbauern und finanzieren mit einem Teil der Erlöse Hilfesprojekte vor Ort, die das Leben der Bauern und ihrer Familien verbessern.”

Warum entscheiden sich ehemalige Berater von Roland Berger ausgerechnet für das betahaus als Arbeitsplatz?

Ganz einfach: Wir profitieren nicht nur vom Netzwerk und den vielfältigen Kompetenzen hier im Haus, sondern können uns auch – ganz unkompliziert – mit anderen Startups austauschen.

Woran mangelt es im betahaus noch?

An einem Basketballkorb im Hinterhof!

Habt ihr ein Vorbild-Startup?

Wir haben keine Vorbilder – wir sind Vorreiter (lacht)

Der betahaus-Fahrstuhl diente früher ausschließlich dem Lastentransport und fällt heute durch seine Sturköpfigkeit auf. Hattet Ihr schon ein besonders prägendes Fahrstuhlerlebnis?

Katrin von Coffee Circle: Ich bin neulich im Fahrstuhl stecken geblieben – ausgerechnet im Keller. Weil niemand auf meine Klopfzeichen reagierte, drückte ich den Alarmknopf – nach 10 Minuten meldete sich endlich jemand und wenig später war ich wieder draußen. Seitdem ist meine Beziehung zum Fahrstuhl ziemlich innig (lacht).

Hier findet Ihr mehr über Coffee Circle:

Den leckeren Kaffee vom Coffee Circle kann man übrigens auch im betahaus kaufen und genießen!