AWESOME AWESOME AWESOME

DING DONG!  Wir läuten die nächste Runde des Awesome Foundation Awards ein!

Am 1. 10. starten wir mit einem betabreakfast deluxe in unseren People in beta-Festivaltag und werden am Ende des Morgens erneut den Awesome Foundation Award verleihen. Ab sofort kann sich jeder mit einer Idee bewerben, einzige Bedingung, sie muss awesome sein! Die Bewerbung läuft über http://awesomefoundation.org/ Achtung! bitte das Chapter Berlin auswählen. Continue reading

Startup of the week – #7: REIGN OF ART

betahaus: Könnt Ihr kurz erklären, was Reign of Art ist?

Charlotte: Reign of Art ist eine virtuelle Galerie für zeitgenössische Kunst. Wir vertreten junge deutsche Künstler und vernetzen sie mit Kunstinteressenten und Sammlern. Wir wollen Nachwuchskünstlern ein Sprungbrett bieten und ihnen helfen sich zu etablieren. Jeder kann sich entspannt von zu Hause aus unser Angebot ansehen und direkt und einfach kaufen. Wir veranstalten zusätzlich aber auch mehrmals im Jahr Ausstellungen, um die Werke nicht ausschließlich online einem Publikum zugänglich, sondern sie auch real erlebbar zu machen. Bisher hatten wir große Ausstellungen in Berlin und Frankfurt. Für September planen wir gerade eine Einzelausstellung hier im betahaus.

Wie habt Ihr euch kennen gelernt und wie kam es zur Idee Reign of Art zu gründen?

Erika: Wir haben beide BWL an der ESCP Europe studiert und waren für einen Teil unseres Studiums in London, dort haben wir uns dann kennengelernt. Wir interessieren uns beide unabhängig voneinander schon immer sehr für Kunst. Charlotte hat bei der Galerie Haas&Fuchs gearbeitet, ich war zwischenzeitlich bei Christie’s tätig.

Charlotte: Reign of Art zu gründen, schien uns einfach notwendig. Wir wollten eine Lücke schließen und eine Schnittstelle bieten. Viele unserer Freunde haben oft gefragt, ob es denn nicht auch hochwertige Kunst gäbe, die für sie erschwinglich und gleichzeitig auch eine Möglichkeit zu investieren sei. Es ist nicht einfach und erfordert viel Zeit sich einen Überblick über die jüngsten Positionen der Kunstszene zu machen bevor sie von namhaften Galerien vertreten werden und ihr Marktwert dementsprechend stark steigt. Deshalb legen wir viel Wert auf die Auswahl unserer Künstler und sind von der Qualität ihrer Arbeit und ihrem Potential überzeugt.

Wie lange seid Ihr schon im betahaus?

Erika: Wir sind seit ca. einem Monat hier. Wir wurden von der FU gefördert und hatten etwas außerhalb Büroräume bekommen. Da war auf Dauer der Weg zu lang und ein wirklicher Austausch konnte dort auch leider nicht stattfinden. Wir mögen, dass das betahaus zentral liegt, einige unserer Künstler haben ihre Ateliers um die Ecke. Es gibt einen regen Austausch und auch wenn viele ganz unterscheidliche Projekte verfolgen, durchläuft man oft doch ähnliche Entwicklungsschritte.

Was fehlt Euch noch im betahaus?

Eine Tischtennisplatte wäre super!

Mehr Infos zu Reign of Art gibt es auf der Homepage oder bei Facebook.

Startup of the week – #6: Doonited

Betahaus: Kannst du kurz umschreiben was Doonited ist und welches Ziel dahinter steht?

Oliver Stark: Doonited ist eine Plattform, die jeden Tag zu einer guten Tat inspiriert. Diese sind leicht von jedem überall umsetzbar, jeder kann Gutes tun. Dabei als globale Gemeinschaft zu agieren stärkt das Gefühl als Teil einer Bewegung wirklich etwas bewegen zu können. Wir verbinden somit zwei starke Trends miteinander: Soziale Verantwortung und soziale Netzwerke. Plattformen wie Facebook und Twitter helfen dabei, die guten Taten in den bestehenden sozialen Strukturen schnell zu verbreiten und auch Freunde davon zu überzeugen selbst mitzumachen. So versuchen wir Stück für Stück die Welt ein bisschen zu verbessern.

Ihr seid seit knapp zwei Wochen online, wie ist es bisher gelaufen?

Sehr gut. Schon die ersten 24 Stunden haben unsere Erwartungen übertroffen. Trotzdem geht es jetzt natürlich darum Doonited weiter in die Welt zu tragen und unsere kleine Bewegung so richtig in Gang zu bringen. PR wird jetzt für uns sehr wichtig.

Wie kam es zu der Idee Doonited ins Leben zu rufen?

Ich war vor einigen Jahren in Indien und habe dort mein Patenkind besucht. Ein Patenkind haben, war für mich damals meine Möglichkeit Gutes zu tun. Es war ein sehr emotionales Erlebnis und ich wollte am liebsten alle meine Freunde davon überzeugen auch ein Patenkind zu unterstützen. Mir wurde schnell bewusst, dass andere, ohne dort gewesen zu sein, nicht so emotional eingebunden sind. Hinzu kommt der oft berechtigte Zweifel, ob das eigene Geld tatsächlich beim richtigen Empfänger landet. Es gibt am Ende dann doch oft viele Gründe nichts Gutes zu tun. Ich wollte eine Möglichkeit finden, diese Mitmachbarrieren wegzunehmen, Bewusstsein zu schaffen und eine Gemeinschaft bzw. eine Gruppendynamik aufzubauen. Schließlich zeigt schon jede kleine Tat eine Wirkung und so kann eben auch ohne großen Aufwand oder Spenden etwas verändert werden.

Wie viele DailyGoods habt ihr gerade noch im Petto und wo kommen diese her?

Im Moment haben wir noch weit über 100 DailyGoods auf Vorrat. Ziel ist es aber, dass die Vorschläge aus der Gemeinschaft kommen. Man kann daher natürlich eigene DailyGoods auf der Website vorschlagen. Wenn dir also etwas einfällt, immer her damit!

Was hat euch dazu bewogen, euch im betahaus einzurichten?

Wir hatten im Vorfeld schon bestimmte Erwartungen an das betahaus, die sich letztlich auch erfüllt haben. Für uns war es wichtig Reaktionen und Feedback einzuholen und im betahaus, sitzt die richtige Zielgruppe für uns. Es gibt gute Möglichkeiten Tipps, Kontakte oder sogar Kunden auszutauschen. Netzwerken klappt hier tatsächlich sehr gut, auch wenn jeder selbst sich darum bemühen muss und nur im betahaus arbeiten natürlich nicht ausreicht.

Hast du Verbesserungsvorschläge fürs betahaus?

Ich habe es schon angeregt, zum Teil wurde es auch umgesetzt: die Ideenmanufaktur. Quasi ein Blackboard für Expertisen-Austausch. Ich finde das Ganze könnte durchaus noch ausgeweitet werden. Momentan finden sich dort neben Arbeits- auch Wohnungsgesuchen auch viele andere Sachen. Ich fände es schön, wenn dort auch mehr „Biete…“ auftauchen würde, sodass ein wirklicher Austausch von Können unterhalb der betahaus User stattfinden kann.

Die heutige DailyGood lautet übrigens: Monday morning surprise – give a small treat to a colleague.

Doonited.com

Doonited auf Facebook

Startup of the week – #5: We&Co

betahaus: How long are you in Berlin and since when do you work at the betahaus?

Ryan Jones: I actually live in Tübingen with my wife. She had a seminar here in Berlin and I took the opportunity to join her and work from the betahaus. After moving to Germany from Switzerland, I have worked in several coworking spaces:  Augsburg, München, Stuttgart & Wankheim.  Several people recommended that I stop by the betahaus while staying in Berlin. Betahaus seems to have built quite a coworking brand in Germany!

What are you working on right now?

I am currently a co-founder for We&Co and I do some consulting on the side.  We&Co is an free App, that gives you the opportunity to thank people you meet in your everyday life. That can be your favorite waitress, hairdresser or the awesome guy from the shoe shop next door. The main idea is, that since we already have facebook or linkedIn, where we connect with family, friends or colleagues, there should be also a way to connect with the amazing people who go the extra mile to help you every day. If someone delivers great service, you can say thank you via We&Co and give something positive back. It’s like a game, you can exchange information about outstanding service with your friends.  But, at the same time, it empowers and motivates employees from the service sector (who are so often overlooked) via positive feedback.  Personally, I love using We&Co because it helps me build more human relationships.  We hope We&Co can build a movement around thankfulness and gratitude in a world that has grown increasingly transactional.

How did you come up with the idea?

My two co founders, Marc Mathieu and Jared Malan incubated the idea and I came on a little later to help drive it to fruition.

What kind of feedback did you get for We&Co so far?

We’ve been working on We&Co since fall 2010 and launched in mid July. So far we’ve been very encouraged by the great feedback we’ve received from the likes of GOOD, Fast Company, Mashable & PSFK.  And, of course, we’ve received great feedback from our users.  People love the idea of spreading positivity. Our next steps are now to tell people about the app and find unique ways to make it bigger.

What will you tell other people about your time in Berlin?

I actually just wrote a blogpost about my time in Berlin, you can find it here. Overall, I feel a tremendous pulse of creativity and openness here.  Betahaus is more a creative than a business/office oriented co-working space. It is not like a “serious” office and you can feel more the creative type of spirit. I really enjoyed the betabreakfast and I felt that it was super easy to get in touch with other people at the betahaus.

Would you suggest any improvements for betahaus?

I think you guys are doing a great job & I totally felt at home here. It’s not a brand new building and there could be some improvements in the infrastructure like the toilets, but on the other hand that’s part of the specific charm of the betahaus. There could also be some more events, but maybe I was just unlucky as I arrived in August–not the busiest month of the year.

Für alle, die gerne mehr erfahren wollen, empfiehlt sich ein Blick auf:

We&Co

Ryans Blog

People in Beta Festival on October 1st

Alright, it seems like Berlin is becoming Europe’s Startup City Number One and we have to contribute to this developement. We thought the best way to do it from our side is a One-Day-Festival in October and it should not only be about Startups but also about Coworking and DIY-Culture. We would be pleased for everyone who’d like to join us. Thanks to 6wunderkinder’s Blogpost yesterday which finally triggered us to take action on our blog as well. Continue reading

BETABREAKFAST – THURSDAYS 9:30 AM

Bei unserem wöchentlichen Netzwerktreffen gibt es neben frischen Brötchen und Café jede Woche Input von betahaus | Membern. Mal wird ein Start Up, mal eine Initiative oder ein einmaliges Projekt vorgestellt.

Gäste und “soon to be Members” sind sehr willkommen. Es ist die perfekte Gelegenheit um das betahaus Netzwerk kennen zu lernen. Eine kurze Anmeldung via Eventbrite genügt.

Wir sehen uns nächsten Donnerstag!

ENGLISH VERSION

Get to know creative minds and start ups in Berlin. Enjoy breakfast at the betahaus | café at our weekly networking event – freelancers, start ups, creatives and friends are welcome to join! Brötchen and fresh coffee will be served. Plus we always have an interesting input from one of the start ups/ freelancers.

Please sign up at eventbrite for the next betabreakfast. Looking forward seeing you!

Startup Of The Week – #4: Berlin&I

betahaus: Was macht Ihr hier?

Alexander: Wir produzieren den zweisprachigen City-Guide “Berlin&I”. Ein Magazin, das überwiegend in den Zimmern von Vier- und Fünf-Sterne-Hotels ausliegt. Du kannst es aber auch am Kiosk kaufen.

Worüber berichtet Ihr in Berlin&I?

Wir schreiben über aktuelle Kulturereignisse: Was läuft in den Berliner Konzert-, Opern- und Schauspielhäuser? Was erwartet mich in den angesagten Bars und Clubs? Welche Ausstellungen sollte ich mir nicht entgehen lassen? Und wir fragen bekannte Berliner wie Wladimir Kaminer, Sven Regener oder Dieter Kosslick nach ihren Lieblingsorten in der Stadt.

Was macht Berlin Eurer Ansicht nach momentan so attraktiv?

Es klingt vielleicht abgedroschen, trifft aber zu: Berlin ist ein Sammelpunkt für Kreative aus der ganzen Welt. Hier soll es ja auch ein paar geben. Diese Menschen können hier kulturelle Projekte verwirklichen, die anderswo nicht möglich wären. Die Stadt bietet Raum zum Ausprobieren, zum Austoben, zum Herumspielen. Die aktive kreative Szene wiederum macht die Stadt attraktiv für Besucher.

Wie stabil ist der Hype?

Schwer zu sagen. Ich gehe schon davon aus, dass Berlin in zehn Jahren immer noch eine spannende Stadt sein wird. Aber möglicherweise nicht mehr für die gleichen Menschen wie heute. Die Entwicklung wird nicht stehen bleiben. Junge Künstler ziehen vielleicht weiter nach Osteuropa oder Asien.

Warum arbeitet Ihr gerade im betahaus?

Weil man hier richtig gute Leute findet, mit denen man zusammenarbeiten kann. Drei Beispiele: Oliver und ich haben uns hier schon vor fast zwei Jahren getroffen, er ist bis heute unser Chefübersetzer. Martin programmiert unsere Website und Samsarah unterstützt uns beim Design. Außerdem ist es netter, dass man viele Leute trifft, als immer nur mit den gleichen Nasen in einem Raum zu sitzen.

Woran mangelt es noch im betahaus?

In Sachen Infrastruktur – bei den Toiletten zum Beispiel – gibt es auf jeden Fall noch Luft nach oben. Manche Sachen sind unorganisiert. Vielleicht gehört das aber auch dazu. (lacht)

Gab es für Dich als Gründer von Berlin&I den einen schönsten Moment?

Ein gedrucktes Exemplar der allerersten Ausgabe von Berlin & I in der Hand zu halten – das war schon toll!

Bist Du eigentlich Berliner?

Ich komme ursprünglich aus Kassel, lebe aber mittlerweile seit mehr als zehn Jahren in der Stadt.

Übrigens: Die Homepage von Berlin & I wird derzeit verbessert und erweitert. Schon bald finden Besucher auch online aktuelle Infos zum Stadtgeschehen. Außerdem gibt es künftig regelmäßige Ticketverlosungen. Vorbeischauen lohnt sich =)