How to Festival

Dear People in Beta,

to answer all your questions about our upcoming festival People in beta and hopefully to get you a bit as excited as we are, here is our HOW TO FESTIVAL:

- People in beta is a festival about Startup Culture, Coworking and DIY, happening on 1st of October at betahaus Berlin.
- People in beta is for free and everybody can drop by.
- You can find all the information and details here.

- In general our teeny tiny festival consists of four parts:
1. A community BREAKFAST in the morning (Start: 10.30 am), where we will also hand over Awesome Foundation Award. If you want to join the breakfast, please register here. Knowing some numbers makes planning much much easier for us.

2. WORKSHOPS and TALKS and an edition of BETAPITCH during the day (Workshops: 12.30 – 17.30 / betapitch 18.00)
- Talks will be held at Arena (4th floor), just drop by, find a seat and listen.
- For the Workshops please register here, when you want to join the Meet your vision workshop just send a mail to contact@zackes.com. The workshops will be held at Innospace (4th floor).
- For betapitch: find all the information here or get your ticket here.

3. Parallel to People in beta, Makerplatz is happening in our beloved Open design city and all over Moritz…ähm Makerplatz. Have a look here or have a look at the workshops, that need registration here.

4. Jamsession and a huge party in the evening: Make sure to bring your instrument and/or your dancing shoes. Things are going to be wild! For the PARTY: Entrance 5 Euro / For all People in beta attendees, please go to infocounter and put your name on the guestlist.

-If you are spontaneous and have a topic join our OPEN SESSION during People in beta or send a mail to jenny@betahaus.de now! We’ll have kind of a speakers corner open all day for 30 Minutes talks about anything you can imagine. It will be right in the center of betahaus on the stage of our beloved café.

-Make sure to scroll to the very end of our People in beta Festivalpage: there are some great SPECIALS waiting for you: how about a massage, playing the wolfgame, watching some great videos in our little cinema or get inspired and inspire others to do something good.

Feel free to spread the word, you can use this or this or this.

Well that’s it. See you on Saturday October 1st!

Startup of the week – #11 Celebrity Performance Index (cpi)

betahaus: Was verbirgt sich hinter „cpi“?

Miriam Keilbach: cpi ist unsere Internetplattform, auf der Kunden bekannte Persönlichkeiten passend zu ihrer Werbemaßnahme aussuchen können. Wir messen das Werbewirkungspotenzial von Celebrities und erstellen daraufhin einen Index gemäß ihrer Imagestärke.

Wer nutzt eure Seite?

Zu uns kommen einerseits Managements von Celebrities um zu erfahren, wie diese auf dem Markt positioniert sind und andererseits Marketingentscheider und Agenturen von Werbetreibenden, die auf der Suche nach einem geeigneten Werbeträger für ihr Produkt sind. Voraussetzung für den Werbeerfolg ist der richtige Celebrity-Marken-Fit, der die Glaubwürdigkeit der Zusammenarbeit gewährleistet. Wir können die Untersuchung dann gezielt demografisch und zielgruppenspezifisch ausrichten.

Dazu erstellen wir daraufhin detaillierte Profil- und Internetanalysen der Celebrities.

Wie genau geht ihr bei der Erstellung dieser Profile vor?

Wir verwenden sowohl Informationen aus dem Internet als auch Daten aus der klassischen Marktforschung. Durch die Umfragewerte erhalten wir Angaben zu der Bekanntheit, Beliebtheit und weiteren Image-Stärke-Kriterien der Celebrities. Aus diesen lässt sich dann der cpi-Index kalkulieren. Dieser Index basiert auf einem ausgefeilten Algorithmus, den wir eigens in Zusammenarbeit mit einem renommierten Professor der Universität Köln entwickelt haben. Wir untersuchen außerdem 20 Produktkategorien und 20 Persönlichkeitsmerkmale und schauen, welche Datenpunkte eine hohe Korrelation aufweisen. Damit sind wir in der Lage, Images von Produktmarken mit denen von Celebrities zu vergleichen.

Wie hat das mit euch angefangen und wie hat sich euer Team verändert?

Die Idee für cpi kam nicht von uns selbst sondern der Ideengeber ist damit an uns heran getreten, weil er Leute zur Umsetzung gesucht hat. Daraufhin haben wir im Oktober 2010 mit der Arbeit begonnen; damals noch unterstützt von wenigen Praktikanten. Im November stellten wir dann den ersten Vollzeit-Mitarbeiter ein. Seitdem haben wir fast jeden Monat mehr Leute in unser Team aufgenommen. Jetzt gehören dazu IT-Entwickler, Mathematiker, Statistiker, Mitarbeiter im Vertrieb und Marketing und natürlich einige Praktikanten. Als nächstes steht jetzt im Oktober der Launch der Website an. Ziel ist es, dass sich die Kunden in Zukunft selbst einloggen und online auf die Datenbank zugreifen können. Auch Anfragen sollten dann, sobald wir soweit sind, nicht mehr nur über den Kundenbetreuer sondern auch online möglich sein.

Wie kamt ihr dann ins betahaus?

Das geschah auch durch den Ideengeber. Er kannte das betahaus und dachte sich dann, dass es hier doch ganz nett für uns wäre, schließlich kann man sofort anfangen zu arbeiten und braucht nicht erst ein Büro suchen und einrichten. Dass sich hier einfach ein Netzwerk aufbauen lässt, ist auch ideal für uns. Diese Vorteile vom betahaus kannte er und dann war es eine schnelle Entscheidung hier her zu kommen.

Weitere Infos und Kontakt zum cpi-Team gibt es hier.

Vernissage STEFAN GUZY + BJÖRN WIEDE – „ANALYTISCHE SERIGRAFIEN“

Hey People in Beta, you are very welcome to celebrate with us the new exibition of Stefan Guzy and Björn Wiede @ betahaus | Berlin.

The vernissage will be on the 6th of October, 7pm.

The exhibition “Analytical serigraphs” shows screen prints by the artist duo Stefan Guzy and Björn Wiede, who analyse materiality in regard to the paint used in printing.

Driven by their passion of the novel and unexpected, Guzy and Wiede are in a constant process of extending the technical possibilities of screen printing. In their so called material analysis’ they make substances printable which are originally not made for printing, such as honey, soap and lipstick.

Guzy and Wiede are interested in materials that tell a story and are used in daily life. By printing these substances they are dissociated from their functionality and gain an entirely new significance. This process of transforming common materials into powerful visuals challenges ones senses to re-establish a new relationship toward the substance .However, something familiar like a specific smell or a characteristic texture remains like an echo, and reminds the beholder of the substance’s initial state.

The exibition is curated by the virtuell gallery Reign of Art which has it headquater at betahaus as well.

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Startup of the week – #10: startnext

betahaus: Könnt ihr vielleicht kurz beschreiben was startnext ist?

Anna Theil und Hagen Lindner:

Wir sind eine gemeinnützige Crowdfunding-Plattform für Künstler, Kreative und Erfinder, denen wir über die Internet-Community die Finanzierung von Projekten ermöglichen. Dabei gehen die Projektstarter kein Risiko ein. Allerdings geht es beim Crowdfunding nicht alleine nur um die Finanzierung – der Marketing- und Kommunikationsaspekt ist nicht zu unterschätzen, denn auf unserer Plattform werden kreative Projektideen schon frühzeitig der Öffentlichkeit präsentiert. Am 10. September haben wir mit Startnext unser 1-jähriges Jubiläum gefeiert.

Wie genau funktioniert das, wie kann ich bei euch mein Projekt finanzieren lassen?

Als Projektstarter legst du auf Startnext deine eigene Projektseite an und fügst eine Beschreibung deiner Idee, Bilder und ein Video ein. Dann legst du einen Betrag als Finanzierungsziel fest sowie eine Deadline, bis wann du das Geld zur Realisierung des Projekts brauchst. Sobald die Seite fertig ist, kannst du sie veröffentlichen und über Social Media-Instrumente in deinem Netzwerk bekanntmachen.

Die Community auf Startnext entscheidet, welche Projekte ihnen gefallen und welche sie bei der Finanzierung unterstützen wollen. Als Gegenleistung erhalten die Unterstützer einzigartige Dankeschöns – das kann die limitierte Auflage eines fertigen Musikalbums oder eine Statistenrolle im geplanten Film sein. Für die Unterstützer sind die Dankeschöns und die Möglichkeit, kreative Projekte zu ermöglichen, ein besonderer Anreiz sich an Crowdfunding-Projekten zu beteiligen. Idealerweise zeigen die Unterstützer ihren Freunden dann, welches tolle Projekt sie entdeckt und unterstützt haben und tragen es dadurch weiter in die Welt hinaus. Auf diese Weise wird das Projekt schon vor der Realisierung kommuniziert und bekommt durch das wachsende Netzwerk bereits frühzeitig Aufmerksamkeit.

Und warum kommt den Projekten nur alles oder nichts zugute?

Wenn der Projektstarter sein Budgetziel erreicht, bekommt er das Geld und die Unterstützer erhalten ihre Dankeschöns. Sollte er die 100% nicht erreichen, buchen wir das Geld automatisch zurück an die Unterstützer. Mit dem Alles-oder-nichts-Prinizip minimieren wir das Risiko für den Starter und die Unterstützer. Wenn nur ein Teil des angestrebten Budgets gesammelt werden kann, können die Unterstützer nicht davon ausgehen, dass das Projekt auf die gleiche Arte und Weise umgesetzt werden kann und die Dankeschöns geliefert werden können. Um das Vertrauen der Unterstützer zu gewinnen, ist es wichtig transparent zu machen, wofür das Crowdfunding-Geld konkret benötigt wird. Die Unterstützer werden durch das Alles-oder-nichts-Prinzip zusätzlich motiviert, ein Projekt zu unterstützen und ihren Freunden davon zu erzählen, da sie ja wollen, dass das Projekt realisiert wird.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Wir wollen mit Startnext die Idee des Crowdfunding, die in den USA u.a. mit kickstarter bekannt geworden ist, an die hier bestehende Kulturlandschaft anpassen. Kleine Kulturprojekte haben es hier oftmals schwer, öffentliche Förderung zu erhalten und entsprechende Aufmerksamkeit zu bekommen. Startnext haben wir mit der Motivation gestartet, für kreative Projekte eine alternative Möglichkeit über das Internet zu ermöglichen. Die digitale Vernetzung eröffnet für Kultur- und Kreativschaffende viele neue Möglichkeiten, die wir für die Kommunikation und Finanzierung von Projekten nutzen sollten. Wir sind zudem im Gespräch mit Kulturpolitikern und öffentlichen Institutionen, um zu überlegen, ob es nicht Kooperationsmodelle zwischen privater und öffentliche Förderung geben kann.

Die Gründer von Startnext, Tino Kressner und Denis Bartelt beschäftigen sich seit zwei Jahren mit dem Thema Crowdfunding und haben genau vor einem Jahr im September 2010 Startnext in Dresden gegründet. Inzwischen sind wir in unserem Team in Dresden und Berlin zu sechst.

Und wie seid ihr von Dresden ins betahaus gekommen?

Schon Ende vergangenen Jahres war klar, dass wir unbedingt ein Berliner Büro brauchen. Hier gibt es viele Projekte zu betreuen und wir können leichter im Gespräch mit Kulturförderern sein, da in Berlin viele Institutionen und Ansprechpartner sind. Dass wir dann ins betahaus gehen würden, stand irgendwie nie außer Frage, da es ein spannender Ort ist, um sein Netzwerk aufzubauen. Als offener, kreativschaffender Mensch, kennt man das betahaus natürlich, auch in Dresden.

Und was stört euch hier? Was sollte verbessert werden?

Telefonkabinen – irgendwas wo der Schall ein bisschen gedämpft wird, wäre echt gut. Wir hatten mal die Idee den Betablock von Le Van Bo dafür zu nutzen, um besser abgeschirmt zu sein. Ansonsten fühlen wir uns hier sehr wohl. Die meisten Projektinitiatoren aus Berlin kennen das betahaus und kommen immer gerne zu Terminen hierher.

Mehr Informationen zu spannenden Projekten und wie ihr euch bei startnext finanzieren könnt, bekommt ihr hier

Startup of the week – #9: yourPainting

betahaus: Stell euch doch mal vor, was ist yourPainting?

Andre Lutter: Wir sind die Auftragsmaler der Neuzeit – ein Online-Shop, der aus Deinem Lieblingsfoto individuelle Kunst macht. In weniger als 20 Tagen malen wir von der Fotovorlage ein echtes und einzigartiges Gemälde.

90 Prozent aller Bestellungen sind als Geschenke gedacht, meist Portraitmalerei. Ansonsten gern auch mal die zwei Meter breite Skyline von New York. Die Bilder kannst Du bei uns in Öl, Acryl, Bleistift oder Kohle anfertigen lassen. Zu den verschiedenen Maltechniken gibt es auch verschiedene Malstile, z.B. abstrakt, impressionistisch oder der Pop-Art-Stil. Unsere besondere Spezialität ist es, nur die Gesichter zu nehmen und in eine historische Vorlage einzuarbeiten. Besonders beliebt: Napoleon. Fragt sich nur, warum gerade er.

Die Bilder werden dann fertig auf Keilrahmen zum Kunden versendet. Oft auch mit einem schicken Bilderrahmen. Das ganze dauert in der Regel 10 bis maximal 20 Tage.

Und wie entsteht das Bild, wer sind die Maler?

In unserem Netzwerk arbeiten wir mit mehr als 150 professionellen Künstlern zusammen. Unsere Künstler stammen dabei vorwiegend aus Vietnam und China, aber auch aus Deutschland. Der persönliche Kontakt zu ihnen ist uns besonders wichtig, denn die Vorstellungen und Wünsche der Kunden sollen bestmöglich verwirklicht werden. Vor dem Versand bekommt der Kunde bereits die Gelegenheit einen Blick auf das Werk zu werfen und Veränderungswünsche anzugeben. Da fällt dann doch schon mal auf, dass die Nase optisch gerichtet oder das Doppelkinn entfernt werden soll. Diese chirurgischen Eingriffe sind im Service inbegriffen.

Woher kam die Idee, für yourPainting?

2007 war ich als Backpacker in Vietnam unterwegs und habe dort viele Künstler kennen gelernt von denen ich mich selbst als handgemaltes Ölgemälde hab malen lassen. Ich hielt zu ihnen einen engen Kontakt und habe so u.a. ihre Persönlichkeiten sowie ihre vietnamesische Kultur kennen gelernt. Irgendwann dachte ich mir, warum solche selbst gemalten Bilder nicht nach Deutschland bringen und sich die Urlaubserinnerungen als großes Gemälde malen lassen? Meine Motivation: Jeder sollte sein eigenes Gemälde haben!

Was sind eure nächsten Ziele oder Projekte?

Unser Fokus liegt auf handgefertigter Kunst und diese versuchen wir immer hochwertiger zu machen. Außerdem verbessern wir kontinuierlich den Kontakt zu Kunden und Künstlern. Wir lieben unsere Produkte und wollen deshalb weg vom Trend Drucken hin zum Malen bewegen.

Welcher war der bisher interessanteste Auftrag?

Ein junger Mann kam mit über 50 Fotos von Landschaft und Tieren zu uns, die er auf einer Safari geschossen hatte. Diese wollte er zu einem Gemälde in der Größe 3 x 4 Meter zusammengesetzt haben. Das bedeutete für uns: Ab vor den Computer, alle Bilder zu einer tollen Landschaft verschmelzen und ab damit nach China. Das Ergebnis war so überwältigend, dass der Kunde sich unzählige Mal bedankt, nach der Adresse des Künstlers gefragt und ihm schließlich eine Karte als Dankeschön geschickt hat.

Wie kamt ihr eigentlich ins betahaus?

Im April 2010 habe ich in Nepal in einem NEON-Artikel vom betahaus gelesen. Daraufhin entschied ich mich von Thüringen nach Berlin zu kommen und dieses riesen Netzwerk zu nutzen, um yourPainting aufzubauen. Nachdem ich im Juni 2010 allein gestartet bin, folgte im November die Gründung von yourPainting im betahaus. Daraufhin ist unser, jetzt 6-köpfiges Team, entstanden.

Was fehlt euch im Betahaus, was gefällt euch noch nicht so gut?

Ein Blackboard, auf dem sich jeder vorstellen kann der hier arbeitet wäre toll. Das würde helfen um sich gegenseitig kennen zu lernen und zu wissen was jeder so macht. Für eine Zusammenarbeit wäre es dann einfacher, jemanden offline zu finden anstatt auf eine Antwort per Email warten zu müssen. Ansonsten gefällt’s uns hier sehr gut.

Mehr Infos zu yourPainting verstecken sich hinter dem Ölgemälde und hier.

Kleist Workshop / Kleist als Projektmacher @ betahaus

In the context of the Kleist-Jahr 2011 Betahaus is hosting two events on 17th October.

Starting at 7pm there will be a discussion on what extent Kleist has been a project maker. What do we understand under the term project maker today and in Kleist’s age.

The media historian Prof. Dr. Markus Krajewski and multi talent Rafael Horzon are drawing lines between the patchwork-identity of the youngest generation and Kleist.

Entry is 5 euro, discount 3 euro

heinrich-von-kleist.org/

facebook.de/event

Startup of the week – #8: Validero

Betahaus: Was steckt hinter Validero?

Validero: Man muss sich einen konventionellen Bewerbungsprozess vorstellen. Solch ein Prozess beginnt mit dem Analysieren der Lebensläufe der Bewerber, danach werden meist Telefoninterviews geführt, die kaum Raum für einen ehrlichen persönlichen Eindruck lassen. Erst die Kandidaten, die diese Prozesse durchlaufen haben, werden zu einem ‚face-to-face’-Interview eingeladen. Anschließend nutzen einige wenige Firmen Persönlichkeitstest, um mehr über den Kandidaten zu erfahren.

Wir haben diesen Prozess nicht nur umgestellt und den heutigen Bedürfnissen angepasst, sondern die Einsatzmöglichkeiten und Nutzerfreundlichkeit von Persönlichkeitstests entwickelt und verbessert. Die Idee ist es, Persönlichkeitstests nicht mehr nach dem ersten oder gar zweiten persönlichen Gespräch einzusetzen, sondern Persönlichkeitstests als relevanten Informationsträger für die Vorselektion von Kandidaten zu verstehen. Das heißt, dass wir Validero als Instrument ganz am Anfang eines Rekrutierungsprozesses einsetzen.

Kunden entwickeln Eignungsprofile entsprechend Ihrer Personalbedürfnisse mit dem Test indem die besten Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung den Test machen. Dabei zeichnen sich meist zwischen 7 und 11 der 22 im Test berücksichtigten persönlichen Eigenschaften ab, die signifikant sind und somit das Profil bilden. Daraufhin kann der Test von jedem Bewerber Online durchgeführt werden und die geeigneten Kandidaten können anhand des Eignungsprofils gefunden werden. Die Nutzung von Validero ermöglicht es nicht nur, die ‚echten’ Menschen und Firmen (Positionen) zusammenzuführen, sondern den Prozess zu ‚verschlanken’ und die Kosten drastisch zu senken, da die Vorselektion mit Hilfe unseres Tests genauer ist.

Betahaus: Wie kam es zu der Idee Validero ins Leben zu rufen und wie erfolgreich ist es?

Joakim Barneus: Ich habe 10 Jahre mit verschiedenen Rekrutierungsprozessen und -instrumenten gearbeitet und mit der Zeit feststellen müssen, dass diese Prozesse total veraltet und nicht der heutigen Zeit entsprechen. Daraufhin habe ich mich mit einem Psychologen zusammengesetzt und den Persönlichkeitstest entwickelt. Das System wird seit zwei Jahren bereits in Schweden angeboten und wird dort sehr positiv aufgenommen. Unter anderem konnten wir H&M als Kunden gewinnen. Momentan sind wir dabei, unser System auch dem deutschsprachigen Markt zugänglich zu machen.

Luc Dudler: Es ging uns nicht unbedingt darum Persönlichkeitstests zu entwickeln, sondern erst einmal herauszufinden, was relevante Informationsträger sind, die Rekrutierungsprozesse nicht nur schneller und preiswerter machen, sondern Menschen und Firmen dabei helfen, den richtigen ‚Partner’ zu finden. Was bisher leider nur sehr selten passiert, kann mit Validero realisiert werden.

Betahaus: Was war bis jetzt der schönste Moment im Leben von Validero?

Joakim: Wir arbeiten seit 2 Jahren mit einem großen Retailer zusammen und kriegen beinahe täglich positives Feedback von Kandidaten, die den Test durchlaufen haben und sich im Ergebnis wiedererkennen. Dass Kandidaten sich mit unserem Test wohlfühlen, obwohl Misstrauen existiert, macht uns stolz.

Betahaus: Warum arbeitet ihr im Betahaus?

Joakim: Kurzum, die meisten anderen Möglichkeiten waren mir einfach zu langweilig und zu unflexibel. Man weiß schließlich nie wie sich ein Start-Up entwickelt. Ein Büro wäre zu statisch um mit den ständigen Veränderungen eines jungen Start-Ups mitzuhalten.

Des Weiteren ist die Atmosphäre im Betahaus eine andere als z.B. in anderen Gemeinschaftsbüros in denen ich bisher gearbeitet habe. Ich merke täglich was für eine Kreativität und Motivation hier drinsteckt und freue mich immer hierher zu kommen.

Luc: Ich glaube wir sind ein sehr gutes Beispiel wie coworking verschiedene Menschen, die ähnliche Ideen und Vorstellungen haben, zusammenführen kann. Ich habe Madeleine, eine der Gründerinnen des Betahauses kennengelernt und meine damalige Idee kurz umrissen. Sie war es, die mich mit meinem heutigen Partner zusammengeführt hat. „Du musst Joakim treffen!“, der zu diesem Zeitpunkt bereits im Betahaus arbeitete. Ich musste (lacht), also haben wir uns getroffen, woraus nach einiger Zeit unsere jetzige Zusammenarbeit entstand. Mich persönlich reizt die kreative Atmosphäre im Betahaus, die hier ein ganz anderes Niveau hat als in anderen coworking spaces. Großartig sind auch die verkürzten Wege, die man im Betahaus hat. Wenn ich zum Beispiel eine technische Frage habe gehe ich einfach zwei Tische weiter und habe innerhalb von zwei Minuten eine Antwort und kann weiterarbeiten.

Außerdem gefallen mir die vielen Events, die das Betahaus organisiert sehr gut. Ich freue mich schon sehr auf das Start-Up-Festival am 1.Oktober bei dem wir ebenfalls einen Workshop anbieten werden.

Betahaus: Was fehlt euch im Betahaus, was stört euch, was würdet ihr ändern?

Joakim: Die Toiletten sind wahrscheinlich der einzige Raum, der im Betahaus nicht zum Wohlfühlen einlädt. Manchmal wären ein paar Telefonkabinen im 3.  Stock sehr nützlich. Der Fahrstuhl stört mich persönlich gar nicht, jedoch hinterlässt er bei manchen Besuchern einen bleibenden Eindruck (lacht).

Luc: Telefonkabinen wären auf jeden Fall hilfreich! Außerdem würde ich mich ab und zu sehr darüber freuen nach einem Arbeitstag unten im Cafe ein Bier kaufen zu können!

Wenn ihr mehr über den Persönlichkeitstest von Validero erfahren wollt, besucht ihren Workshop auf dem People in Beta Festival am 01. Oktober 2011.