Allgemein
Q: Was ist das betahaus?
A: Das betahaus ist ein coworking space in Berlin Kreuzberg. Seit Januar 2009 können hier bis zu 120 user/coworker entweder vollzeit oder teilzeit arbeiten, die Meetingräume nutzen oder einfach nur ihre Post abholen. Das hauseigene Café sorgt für das leibliche Wohl und bietet eine Plattform für Ausstellungen, Events oder schlicht weg: Kommunikation.
Q: Was ist Coworking?
A: Die Erklärung der englischen Wikipedia ist ziemlich aussagekräftig :
Coworking is an emerging trend for a new pattern for working. Typically work-at-home professionals or independent contractors or people who travel frequently end up working in relative isolation. Coworking is the social gathering of a group of people, who are still working independently, but who share values and who are interested in the synergy that can happen from working with talented people in the same space.
Some coworking spaces were developed by nomadic internet entrepreneurs seeking an alternative to working in coffeeshops and cafes, or to isolation in independent or home offices.
Business accelerators, business incubators and executive suites do not seem to fit into the coworking model, because they often miss the social, collaborative, and informal aspects of the process, with management practices closer to that of a Cooperative, including a focus on community rather than profit. Many of the coworking participants are also participants in BarCamp and other related open source technology activities.
Q: Warum sollte ich ins betahaus gehen?
A: Das betahaus richtet sich an Menschen, die einen flexiblen Arbeitsplatz in einer kollaborativen Arbeitsatmosphäre benötigen. Viele der betahaus user arbeiten selbständig, haben aber die Nase voll davon, alleine zu Hause zu sitzen und in der Isolation an ihren Projekten zu arbeiten. Andere sind auf der Suche nach Synergien, um größere Projekte stemmen zu können. Wieder Andere haben gerade ein Start-up gegründet und brauchen eine flexibele Möglichkeit zu wachsen. Mehr über unsere User hier.
Q: Was ist das betalab?
A: Das betalab war eine Testversion vom betahaus, sozusagen die eigene Betaversion. Hier haben wir von Januar bis Ende März 2009 mit 30 coworkern den Schreibtisch geteilt und so gelernt, was Webworker und Kreative so zum Arbeiten brauchen. Dieses Prinzip wollen wir auch für die Zukunft im betahaus aufrecht erhalten, so dass es sich ständig weiterentwickelt. Perpetual beta also.
Q: Wieso der Name betahaus?
A: Um unserer Idee vom neuen Arbeitsort Ausdruck zu verleihen, fielen uns zuerst Begriffe aus der Softwareentwicklung ein wie “Beta-version” oder “Beta-phase”. Sie beschreiben die Art, wie wir das betahaus gestalten und entwickeln wollen am besten: als einen Prozess mit offenem Ende. Wir entwickeln das Konzept ständig gemeinsam mit unseren Usern weiter. Es geht gar nicht anders, denn solch eine Art von Büro/Café/Club existiert bisher nicht und niemand kann wirklich sagen, wie so etwas aussehen soll. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass das betahaus durch jeden neuen User bereichert wird. “Perpetual beta”: Das betahaus wird nie ganz fertig, sondern entwickelt sich ständig weiter. Bei unserer Recherche sind wir über die Geschichte des griechischen Buchstaben “betha” gestolpert. Sein Vorläufer stammt aus dem Aramäischen und beschreibt als Symbol den viereckigen Grundriss eines Hofs oder Hauses mit offener Tür. Aus dem Symbol wurde dann schließlich das Wort “betahaus”: ein realer Ort im digitalen Geflecht des WWW, Fixpunkt und Heimat für Kreative, die anderswo auch “digitale Bohème” genannt werden.
Q: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das betahaus zu gründen?
A: Weil wir für uns selbst keinen Ort gefunden haben, der unserer Art zu arbeiten entsprochen hätte. Wir sind Freiberufler und brauchen eine flexible Infrastruktur zwischen digital und real, zwischen Leben und Arbeiten. Wir brauchen einen Ort, an dem sich Netzwerke verstetigen können, also sichtbar und greifbar werden.
Q: Gibt es das betahaus nur in Berlin?
A: Das betahaus gibt es in Berlin und Hamburg. Wir haben recht realistische Tagträume über betahäuser in Köln, Lissabon und Sofia. Nachts, wenn wir schlafen (oder bei zuviel Alkoholgenuss) sehen wir betahäuser in New York, Odessa, London, Paris, Shanghai oder Hong Kong.
Q: Was für Menschen arbeiten im betahaus?
A: Das Spektrum reicht von Journalisten, Fotografen, Übersetzern, Graphikern, Designern, Programmierern, Architekten und freien Künstlern über NGO’s und Vereine bis hin zu Startups und Unternehmern. Ab und an ist auch ein Diplomand oder Doktorand dabei – eine kreativer Mix also. Mehr dazu hier.
Q: Ist das betahaus nachhaltig?
A: Die Farbe grün soll nicht nur in unserem Logo leuchten. Es gibt viele Ideen – von der grünen Indoor-Mooswand bis zum solargespeisten Server – mit denen wir das Büro der Zukunft nachhaltig gestalten wollen.
Features
Q: Ist die Akustik gut?
A: Das betahaus funktioniert ähnlich wie eine Bibliothek: im Arbeitsbereich ist jedem klar, dass es etwas ruhiger zu gehen soll. Zum Unterhalten und Quatschen ist das Café da. Darüber hinaus stehen 3 Meetingräume bereit, in denen ausgiebig diskutiert und besprochen werden kann. Für eine generell gute Akustik in den sehr großen Arbeitsräumen sorgen Raumteiler, Regale und Pflanzen. Wer mal so richtig in Ruhe gelassen werden oder ein secret Telefonat führen möchte geht in unseren “rest and relax” Raum.
Q: Gibt es Konferenzräume?
A: Ja es gibt Konferenzräume, die zwischen 8 und 12 Personen Platz bieten. Die Konferenzräume sind teilweise schon mit Tafel, Beamer und Flipchart ausgestattet. Für größere Gruppen (bis zu 150 Personen) und Events wie Vorträge oder Podiumsdiskussionen kann man das Café mieten.
Q: Wo kann ich meine Sachen verstauen (Ordner, Stifte, etc…)?
A: Seit der großen Eröffnung am 27. März 2009 arbeiten wir mit Hochdruck an der Installation von genügend Schließfächern für alle. Außerdem soll es Rollcontainer mit einer Grundaustattung an Büromaterial geben. Beides kann man dann zum Schreibtisch dazu buchen. Bei einigen Tarifen ist es schon inklusive.
Q: Gibt es guten Kaffee?
A: Na klar! Im betahaus | Café gibts von 10 – 18 Uhr vom Café Latte über ayuvedischen Suppen bis hin zu Smoothies von Proviant alles. (Das Modell unserer Espressomaschine heißt im Übrigen Eta-Beta. Zufälle gibt’s…)
Q: Gibt es eine Küche?
A: Ja. Auf der 3. Etage gibt es eine kleine Teeküche mit Kühlschrank, kl. Kaffeemaschine und Wasserkocher. Im Erdgeschoss befindet sich das betahaus | Café, in dem belegte Baguettes, Suppen, Kuchen und andere Leckereien geboten werden.
Q: Hilft mir betahaus auch bei meiner Steuererklärung?
A: Wir haben einen Steuerberater im betahaus, der weiterhelfen kann. Wir möchten daraus später einen offiziellen Service für die Mieter von betahaus machen.
Q: Gibt es Drucker, Scanner, etc?
A: Momentan gibt es einen Drucker/Kopierer im dritten Stock, den (fast) jeder verantwortungsbewußt benutzen kann.
Q: Kann ich wichtige Dinge im betahaus einschließen?
A: Ja es gibt Schließfächer.
Q: Gibt es eine Kinderbetreuung?
A: Im Moment leider noch nicht. Die Kinderbetreuung ist jedoch auch für uns eine Kerndienstleistung, die wir in Zukunft gerne anbieten möchten.
Arbeiten
Q: Kann ich im betahaus in Ruhe telefonieren?
A: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ungestört zu telefonieren im betahaus. Für die super wichtigen Telefonate haben wir einen Telefonraum eingerichtet. Dann gibt es mehrere Sofa-Ecken, die ebenfalls etwas mehr Abgeschiedenheit bieten. Manche unserer User gehen aber auch einfach auf den Flur, wenn sie mal kurz etwas mehr Privatheit benötigen.
Q: Wie wird sichergestellt, dass Post auf jeden Fall “ankommt” und auf meinem Schreibtisch landet?
A: Wir haben kleine Postfächer, in die die Post jeden Morgen einsortiert wird.
Q: Kann ich Kunden mit ins betahaus nehmen?
A: Klar. Wir haben Meetingräume, ein Café und ein immer aufgeräumteres äußeres Erscheinungsbild. Am besten mal persönlich anschauen und einen Eindruck gewinnen.
Q: Wie oft wird im betahaus geputzt? Von wem?
A: Das Betahaus wird täglich gereinigt. Aktuell führt das ein Büroreinigungsdienst durch.
Q: Wir sind zu viert, und jetzt?
A: Das ist kein Problem. In Teams kann man sogar Geld sparen, wenn man nur einen Briefkasten benötigt oder einige Teammitglieder ihren Schreibtisch nur teilzeit benötigen.
Q: Kann ich auch nachts arbeiten?
A: Mit den Tarifen, die einen Schlüssel beinhalten kannst du auch nachts im betahaus arbeiten.
Konditionen
Q: Wie werden Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen etc. gestaltet?
A: Alle Vollzeittarife, die einen eigenen Schlüssel und den Namen am Briefkasten beinhalten, haben eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten, können nach Ablauf dieser Frist aber monatlich gekündigt werden. Alle anderen Verträge können sofort monatlich gekündigt werden.
Q: Gibt es eine Mindestmietdauer?
A: s.o.
Q: Darf ich Besuch mitbringen?
A: Ja, klar könnt Ihr Besuch mit bringen. Besprechungen und Kundenmeetings gehören zum Tagesgeschäft. Ihr solltet nur darauf achten, dass die anderen nicht bei Ihrer Arbeit gestört werden. Für längere Meetings oder größere Gruppen haben wir 3 Meetingräume, die Ihr gerne nutzen und reservieren könnt. Der Meetingraum im EG hat zudem den Vorteil, dass man im Anschluss mit der Meetingrunde gleich ins Café rübergehen kann, um dort entspannt noch weiter zu quatschen.
Q: Darf ich meinen Schreibtisch mitbringen?
A: Nein, den stellen wir.
Q: Wie teuer ist ein Schreibtisch im betahaus?
A: Siehe Preise
Online
Q: Kann man sehen, wer sich gerade im betahaus aufhält?
A: Nein, im Moment ist dies noch nicht möglich. Gegen Ende des Jahres wird es erste sichtbare Fortschritte im Onlinebereich geben.
Q: Werden Online Statusmeldungen der anwesenden NutzerInnen angezeigt?
A: Nein, im Moment ist dies noch nicht möglich. s.o.
Q: Ist das betahaus auch eine online Plattform?
A: Psst, noch nicht verraten. bzw.: siehe oben
Sonstiges
Q: Ist mittelfristig geplant, dass im betahaus auch Leistungen wie Sekretariatsservice, Telefonbeantwortung o. ä. angeboten werden?
A: Sobald die Nachfrage zu solchen Features besteht, organisieren wir das für Euch.
Q: Wie ist das betahahaus mit der Bahn zu erreichen?
A: Gleich um die Ecke ist der U-Bahnhof Moritzplatz, dort hält die U8 (Hermannplatz<>Wittenau). Mit der U8 ist man in 3 min am Alex und in 1min am Kottbusser Tor. Von diesen beiden Knotenpunkten kann man alles in Berlin super erreichen. Außerdem fährt am Moritzplatz der Bus M29.
Würdet ihr eure Eltern ins betahaus einladen?
A: Na klaro
Unsere kommen regelmäßig auf einen Café vorbei, zum Arbeiten aber eher weniger.
Q: Was muss ich im einzelnen tun, um einen Platz zu bekommen?
A: Die ersten Infos über Preise und wie es im betahaus aussieht findest du auf unserer website. Dienstags 17 Uhr und Donnerstag 11.30 Uhr findet eine Tour durchs Haus statt. Einfach kurz anmelden bei kontakt(a)betahaus.de und los gehts.
Offene Fragen:
Q: Darf ich Tiere mitbringen?/Bringen andere ihre Tiere mit?
A: Nur für einen kurzen Besuch. Der einzige, der länger bleiben darf, ist Rio – unser Quotenhund. Aber der ist auch schon in Rente und bewegt sich nicht vom Fleck.
Noch mehr Fragen? Dann schreibt an kontakt(a)betahaus.de
Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch
