WORKSHOP: TEXT NETWORK ANALYSIS WITH GEPHI

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In this workshop Dmitry Paranyushkin will demonstrate a novel method for text network analysis using Gephi graph visualization software.

Unlike other topic modelling methods (latent semantic network analysis, LDA) our approach takes into account the structural properties of text network in order to identify the clusters for meaning circulation and the most influential concepts within the text. You will learn how to create graph network representations of texts and perform their comparative quantitive and qualitative analysis. The method can be especially useful for quick text summarization and group sentiment profiling.

What It Can Be Used For:
– Identifying the most influential concepts and topics within a text.
– Comparing different texts together, especially what strategy a text uses to “push” a certain agenda.
– Group sentiment analysis: find the terms that unite any group together

– Quick text summary and overview (can be especially useful for studying or law text)

If you’d like to participate you can send us a short text (200 to 300 words) to info (at) noduslabs dot com describing your interests and current occupations. We will create text graphs both for participants and the whole group and see how they relate to one another (see the image attached). This may also be useful for you to meet other like-minded individuals at betahaus or find the people who could complement your cognitive map with their knowledge.

To sign upworkshopnoduslabs1.eventbrite.com

Date: 7th of December, Wednesday, 18.00 to 20.00
Place: betahaus, 19-20 Prinzessinnenstr (U8: Moritzplatz), 4th floor Arena hall

We highly recommend you to bring your laptop with you and pre-install Gephi graph visualization software on your computer (works on Mac, PC, Linux).

start up of the week #19 FigureRunning

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Kann mein Iphone mir helfen fitter zu werden?! Mit FigureRunning joggen sogar Menschen, die das eigentlich langweilig finden. Denn beim „Figuren laufen“ kommt es weder auf Schnelligkeit noch auf die Anzahl der Kilometer an, sondern einzig darauf, mit der gelaufenen Strecke ein Bild zu malen.


Photo by Stuart Holt

Willempje, auf eurer Webseite sieht man Stadtpläne, in die verschiedene Figuren eingezeichnet sind – sogar eine Cowboy ist dabei. Wie läuft man einen Cowboy?

Das ist sehr einfach: Man schaltet sein Telefon ein, fängt an zu laufen und verfolgt per GPS, welche Straßen man nehmen muss, damit die Strecke hinterher einen Cowboy oder eine beliebige andere Figur ergibt. Für iPhones haben wir dafür eine App entwickelt, die die Strecke in verschiedenen Farben direkt mitzeichnet. Im Prinzip aber geht das mit jedem Telefon, das GPS-fähig ist.
Du hattest die Idee zu FigureRunning. Wie kam es dazu?

Ich wollte selbst fitter werden, das Laufen allerdings wurde mir regelmäßig schon nach zehn Minuten langweilig. Die Idee, das mit Kunst zu verbinden, ergab sich dann quasi zwingend aus meinem Lebenslauf. Ich habe lange Zeit als Sport- und Tanzlehrerin in Schulen und Vereinen gearbeitet, habe aber außerdem Kunst studiert und später an der Kunsthochschule in Utrecht in einem Forschungsprojekt gearbeitet, in dem es um Medien- und Spieldesign ging. Dort haben wir uns sehr viel mit der Frage beschäftigt, wie Spiele Menschen dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern. Und dass das funktioniert, sieht man ja an FigureRunning.

Und wie hast du dann andere davon überzeugt?

Irgendwann habe ich angefangen, meine Bilder auf Facebook und Twitter zu posten, daraufhin haben das dann Freunde nachgemacht. So ist dann eine kleine Community entstanden. Im Februar haben wir dann mit dem Blog angefangen, auf dem wir die schönsten Bilder veröffentlichen. Und seit August gibt es die App, die bis jetzt etwa 600 Mal heruntergeladen wurde. Insgesamt aber laufen sicher noch 300 oder 400 Leute mehr ihre Figuren, wie viele das aber genau sind, können wir nur anhand der uns geschickten Bilder schätzen.

Du hattest die Idee, wer gehört außerdem zu FigureRunning?

In Amsterdam sind noch Leonieke Verhoog und Jan Kroon. Leonieke kümmert sich vor allem um die Kommunikation, schreibt also beispielsweise unsere Pressemitteilungenund auch viele der Texte für unseren Blog, Jan ist unser Programmierer. Ich bin seit diesem Jahr in Berlin und bin vor drei Monaten ins betahaus gezogen. Das war zu einsam alleine in meiner Küche.

Wie wird es weitergehen mit FigureRunning?

Bald wird es eine Android-Version der App geben, außerdem aber arbeiten wir auch an einer App, die mehr Funktionen hat. Damit kann man schon vor dem Laufen eine Figurenskizze anfertigen, die man dann nur noch nachlaufen muss. Diese Skizze kann auch geteilt werden, so dass mehrere Personen beispielsweise jeweils nur einen Teil laufen. Davon abgesehen aber wollen wir auch  ganz konkrete Projekte anstoßen. Ich habe grade zum Beispiel eine Plattform designt, auf der jeder sein eigenes Kunstprojekt vorstellen kann. Beispielsweise kann er die Idee haben, eine Figur in mehreren Städten laufen zu lassen und dafür dann Läufer suchen. Ganz konkret sind wir außerdem grade dabei, Partnern für Projekte zu suchen. Das kann eigentlich jeder sein, der daran interessiert ist, dass Menschen sich mehr bewegen: Gesundheitsorganisationen, Sportartikelhersteller aber auch ein beliebiges Unternehmen, das etwas für die Gesundheit ihrerMitarbeiter tun will.

Das Interview führte Sandra Middendorf

Nikolaus / Sintaklaas / Jamsession / co-cookies

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Please scroll down for the English Version

Wir feiern Nikolaus mit allem was dazu gehört:

Glühwein, Kekse, Musik und die Niederländer aus dem betahaus wollen Euch eine orginal holländische Sintaklaas mit uns feiern:

Sintaklaas

“Sinterklaas ist in den Niederlanden ein richtiges Volksfest. Eine entscheidende Rolle spielt das Julklapp. Jeder bekommt einen Namen und kauft ein Geschenk für max. €5,-. Das Geschenk wird dann nach holländicher Tradition komplett, wenn ihr zu dem Geschenk noch ein kleines Gedicht dichtet und etwas Kleines bastelt! Wir sorgen für ausreichend Naschwerk und holländische Snacks.”

Co-cookies

Die Open Design City lädt zur co-cookie Backaktion ein. Ausstechformen biegen wir vor Ort selber. Bringt einfach den fertigen Teig für Euer Lieblingsrezept mit und los gehts. Ofen haben wir vor Ort.

Jamsession

Den ganzen Abend über gibts eine Jamsession, Gitarre, Saxophon und Kollegen sind willkommen!

Bitte kurz anmelden…betahausnikolaus2011.eventbrite.com

English version:

We want to celebrate Nikolaus/ Sintaklaas with you!

There will be an cookie baking action at Open Design City, lot s of Glühwein, the Dutch tradition “Julklaap” (if you want to join, please bring a little gift worth 5€) and a jamsession (bring an instrument if you want to join). betahaus | friends are more than welcome to join!

START UP OF THE WEEK #18 FUNCTIONALAESTETICS

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functionalaesthetics, das sind Chris Bleuel, Magdalena Cuber und Michael Ruß. Und eigentlich noch viele mehr, denn eine der Kernkompetenzen der drei Kommunikationsdesigner ist, immer die richtigen Leute zusammenzusammeln, um interaktive Projekte aus einer Hand umzusetzen.

Magdalena, wieso heißt ihr functionalaesthetics?

Chris und ich haben vor unserer Selbständigkeit in Berlin zusammen in einer Agentur gearbeitet
und schon dort gemeinsam digitale Projekte realisiert. Wir hatten dabei immer dieselbe Überzeugung,
nämlich dass jedes Produkt – sei es eine Webseite, eine Iphone-App oder ein Bedienelement einer
Waschmaschine – nur gut ist, wenn Funktionalität und Design zusammenpassen. Bei vielen Produkten, die auf dem Markt sind, ist das nämlich nicht der Fall. Deswegen betrachten wir genau das als unsere Aufgabe: Lösungen zu finden, die sich allen Anwendern von selbst erschließen und Spaß beim

Bedienen bereiten.

Welche Art von Produkten realisiert ihr?

Wir machen eigentlich alles, was im weitesten Sinne digital ist, von Webseiten – Intranet und Extranetlösungen mit und ohne interaktive Funktionen – über Apps für Ipads und Iphones, Android-Programmierung für andere Smartphones bis hin zu Videoprojektionen auf Wände. Meistens sind die Projekte sehr komplex und enthalten mehrere dieser Komponenten. Ganz egal aber, um was es sich handelt, wir bieten von der Konzeption über das Design bis hin zur Programmierung alles an.

Immer die richtigen Leute dafür zu finden ist eine eurer Kernkompetenzen

Wir sind der Überzeugung, dass das Projekt immer im Zentrum steht und dass man solch komplexe Projekte nur interdisziplinär lösen kann. Wir gehen also immer vom Projekt aus und suchen dann die geeigneten Leute dafür zusammen. Diese Teams, die dann meisten aus Konzeptern, Informationsarchitekten, Strategen, Designern und Programmierern bestehen, arbeiten dann beim Kunden vor Ort. Wir selbst, das Kernteam – Chris und ich seit Anfang des Jahres, Michael ist vor drei Monaten dazugekommen. Wir würden das gar nicht schaffen.

Wieso seid ihr damals ins betahaus gezogen?

Räume zu mieten war bisher absolut überflüssig. Wir arbeiten ja oft wochenlang bei einem Kunden, brauchten deswegen eine flexible Lösung, die nicht unnötig Geld verschlingt. Das betahaus war das perfekte Angebot: Hier haben wir einen flexiblen Schreibtisch, an dem wir an fünf oder sechs Tagen im Monat die Dinge erledigen können, die wir nicht beim Kunden machen.

Wie wird es weitergehen mit functionalaesthetics?

Wir wollen und müssen wachsen, denn die Nachfrage ist sehr groß. Es gibt einfach nicht so viele Spezialisten auf dem Gebiet der interaktiven Anwendungen. Deswegen wollen wir sowohl unser Netzwerk erweitern als auch das Kernteam vergrößern. Jeder, der dazu kommt sollte aber unsere Vision teilen, nämlich dass Projekte sich interaktiv und im Team am besten realisieren lassen. Außerdem war und ist uns extrem wichtig, dass wir alle auch weiterhin Spaß an der Arbeit haben und entspannt zusammenarbeiten.

WMP! FASHION FLOHMARKT BACK AT BETAHAUS

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Hurray, der WMP! Fashion Flohmarkt is back at betahaus!

WMP! Fashion Flohmarkt fuses the traditional English Jumble sale with the Berlin style flohmarkt…where bargains are the standard and style is the norm.

This event allows hoarders to clean out their wardrobes whilst earning a little extra cash and gives those with a passion for second hand fashion the perfect chance to find that dazzling piece – all at reasonable prices!

You can expect stalls galore filled to the brim with second hand clothes and curiosities, books on art fashion and design, tasty treats and a bar serving hot and cold beverages.

Whether it’s to buy that perfect Christmas gift, transform a wardrobe or simply hangout, the WMP! Fashion Flohmarkt has something for everyone.

Entrance FREE! Have you got too many clothes? Are you strapped for cash or do you simply want to have a good old clear out? Why not rent a table at the WMP! Fashion Flohmarkt? Contact: ilovewemakeparty@gmail.com

Last years Fashion Flohmarkt:

Vernissage: Schau02

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Das Schauwerk Berlin lädt zur SCHAU02  am 15.12.2011 ins betahaus | Berlin (4.OG, Innovationspace) ein.  Einlass ab 19.30h. Keine Gästeliste. Bekannte und Freunde sind herzlich willkommen!

Die Schau02 präsentiert Arbeiten von folgenden Künstlern:

  • Ucha Janelidze (Skulptur/Performance)
  • Youngi Jaster (Malerei)
  • Maike Kenn (Fotografie)
  • Seungyoun Lee (Medienkunst)
  • Rouven Materne (Lithografie/Plastik)
  • Julian Schwokowsky (Malerei)
  • Marc Siebenhüner (Malerei)
  • Christian Werner (Schauspiel)
  • DJ NN (Black Music)

Der Schauwerk Berlin e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Künste.

Infos online zur SCHAU02 unter schauwerk-berlin.de

Enable Session XIII – New Deals, Future Money

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Enable Berlin is a place where people meet to solve challenges together. Enable Berlin designs processes to enhance collective creativity, and share the results as an open-source initiative. Enable Berlin actively supports local creativity and provides sound concepts for their clients.

We would like to invite you to attend the next Enable Session XIII – New Deals, Future Money on December 1st, 7.30pm at betahaus, groundfloor at the Open Design City.

What is it all about? This is how Enable Berlin descripes it:

“As we are helplessly witnessing what may be the first steps towards the decline of our financial system, and along with it a complex set of morals and norms we hardly ever think – or dare – to question, next Enable Session will be doing just that.

We will be looking not at the system, but its medium. Money. It is symptomatic that most of this circulating in the world be virtual, being sold back before it’s even been paid for. The disconnection between citizens and their currency seems to be widening, as seems to prove every new anti-stock-market movement. Indignés, Wall Street occupiers, all of them are feeling confused and left aside by a financial system that ignores who it should be working for.

A few solutions already exist. Local and self-devaluating currencies have been introduced in various places of the world in the last 10 years. Microcredit has gained its place in the modern society. LETS allow citizens to exchange goods and services without using any monetary convention. Another interesting fact, internet banking will soon become the most popular payment system.

What do all those diverse, almost antinomic solutions lead to?

Participants to the next Enable Session will be challenged to see further than that, and to explore what other alternatives to money might be viable in the near future.”

Here are some impressions from the Enable Session XI – Visions for Mobility

[vimeo]http://vimeo.com/25121469[/vimeo]

What is Enable Berlin? Have a look on their Website: www.enableberlin.org or meet them on facebook www.facebook.com/EnableBerlin

Startup of the Week #17 Puzzlemap

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Um seinen Schülern die Geografie Englands ins Gedächtnis zu meißeln, malte ein englischer Geografielehrer sämtliche Grafschaften vor rund 200 Jahren auf Holz auf, zersägte sie und ließ sie von seinen Schülern wieder zusammensetzen. Damit erfand er das Puzzle. Andreas Stammnitz kannte diese Geschichte nicht, hatte aber – viel später – dieselbe Idee. Seit eineinhalb Jahren denkt er sich mit seinem Unternehmen PuzzleMap Puzzlemotive aus, mit denen man etwas lernen kann. Bisher auf dem Markt sind vier Städtepuzzle, eine Karte mit dem Autobahnnetz Deutschlands und ab kommender Woche ein Puzzle über deutschen Weine.

Andreas, wie kam es zu der Idee von PuzzleMap?

Das war zunächst vor allem persönlich motiviert. Ich wollte schlicht und einfach ein Puzzle mit dem Stadtplan Berlins haben, denn so etwas kannte ich aus London, wo ich eine Zeit lang gelebt habe. Die Idee, eine Karte zu puzzeln hatte mich damals begeistert. So schult man das innere Navigationssystem und lernt außerdem ganz konkret eine Stadt besser kennen. In unsere Motive bauen wir aber zusätzlich noch weitere Informationen ein, so dass der Puzzler sogar noch mehr lernt – und zwar mit einem Spiel, das jeder intuitiv versteht. Jeder Mensch weiß, wie man puzzelt.

Trotzdem hat esnach London aber noch einige Jahre gedauert, bis du PuzzleMap gegründet hast.

Ja, ich musste noch ein bisschen Mut finden, meine Festanstellung bei Bertelsmann aufzugeben. Das Unternehmertum hatte mich zwar schon seit meiner Jugend fasziniert, dennoch war ich erst einen anderen Weg gegangen. Obwohl es eine gute Zeit war, habe ich dann aber nach zehn Jahren bei Bertelsmann gemerkt, dass ich es irgendwann bereuen würde, wenn ich nicht einmal in meinem Leben der Selbstständigkeit eine Chance gegeben habe. Im Sommer 2010 habe ich PuzzleMap gegründet, wenige Monate später das erste Städtepuzzle auf den Markt gebracht.

Und seither fünf weitere – das klingt nach viel Arbeit.

Bisher haben wir Städtpuzzles von Berlin, Hamburg, München und Frankfurt, außerdem ein Puzzle mit dem Autobahnnetz Deutschlands. Unser sechstes bringen wir noch diese Woche und damit pünktlich zum Weihnachtsgeschäft raus. Da geht es um deutsche Weine. Die Karte zeigt sämtliche Weinregionen Deutschlands, gibt außerdem Informationen zu den verschiedenen Rebsorten, zu Weinlagen und zu touristischen Zielen rund um das Thema. Dennoch hätte ich aber sehr gern schon viel mehr Motive auf dem Markt. An Nordrhein-Westfalen müssen wir dringend ran, da wohnen einfach so extrem viele Menschen …

Aber ihr seid auch nur ein kleines Team.

Außer mir – ich kümmere mich um den Vertrieb, die Produktstrategie und die inhaltliche Ausrichtung – arbeitet noch Daniela Rattunde im betahaus. Sie sorgt vor allem dafür, dass der operative Betrieb läuft und recherchiert viele Dinge. Außerdem haben wir noch einen Designer, der in Frankfurt ist und arbeiten zudem mit zwei wichtigen Dienstleistern zusammen. Einer liefert uns die Kartografie, der zweite produziert die Puzzles. Beide sind in Deutschland – alle unsere Puzzles sind also vollkommen Made in Germany.

Was kommt nach dem Weinpuzzle?

Wir haben viele Ziele für das kommende Jahr. Natürlich werden wir weitere Motive auf den Markt bringen, und zwar nicht mehr nur für Deutschland. Das Weinpuzzle etwa lässt sich wunderbar auch für andere Länder machen. Außerdem wollen wir uns auch dem Thema elektronische Medien annehmen – zum Beispiel mit einer PuzzleMap-App. Zwar ist es schwierig, auf dem kleinen Display eines iPhones oder iPads zu puzzeln, trotzdem aber werden wir ein gutes Produkt dafür entwickeln, da bin ich sicher. Auch über User Generated Content denken wir nach, denn ein Stadtpuzzle kann ja auch durch den Input vieler verschiedener Menschen entstehen. Und unseren Vertrieb wollen wir weiter professionalisieren – am besten mit starken Partner. Last but not least: Ab kommender Woche haben wir auf unserer Website endlich auch einen richtigen Shop – und können beginnen, ernsthaft Online-Marketing zu betreiben.

Das Interview führte Sandra Middendorf.

WORKSHOPS @ BETAHAUS/ OPEN DESIGN CITY

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Im Herbst/ Winter 2011 bieten wir spannende Workshops für und von betahaus | Membern an. Die Workshops sind für alle offen – einfach anmelden und vorbei kommen! Das Programm wird permanent erweitert. Falls Ihr selber als Referenten auftreten wollt – gebt uns Bescheid ein kurzer Klick durch dieses Anmeldeformular genügt und wir melden uns asap bei Euch. Für die nächsten Wochen stehen folgende Workshops auf dem Programm:

BAUSTELMONTAG @ ODC, JEDEN MO, 19:00 UHR, OPEN DESIGN CITY, EG: jeden Montag könnt Ihr in einem offenen Workshop die Werkzeuge der Open Design City (im EG des betahaus) nutzen und in Gruppen oder alleine an Euren Projekten arbeiten. Philip Steffan ist da um Euch den ein oder andern Handgriff bei zu bringen. DIY Beginners und Pros are welcomed! Keine Anmeldung nötig, einfach vorbei kommen.

WORKSHOP “IDEAS SPARING”, FR, 25.11.2011, 10:00-15:00 Uhr, ARENA, 4TH FLOOR, BETAHAUS:  „Entwickle und erweitere Deine Idee, mit der kreativen Kraft der Gemeinschaft“ 5-6 Ideen, 20 kreative Köpfe, 3 Coaches und ½ Tag intensives Arbeiten. In kleinen, wechselnden Teams werden die verschieden Aspekte eines Unternehmens beleuchtet und gezielt entlang der 5 Grundsäulen einer Geschäftsidee entwickelt.” Infos und sign in: ideasparring.eventbrite.com

WORKSHOP: “D.I.Y PFANDTASCHE”, DI, 29.11.2011, 19:00 UHR, OPEN DESIGN CITY, EG: “In the do-it-yourself Pfandtasche workshop you can design your own bag, and will get introduced to the PVC banner material.We work only with recycled materials, using as little energy as possible. You will learn how to easily turn old commercial banners, PET bottle tops and bicycle tubes into a practical bag. By using PET-bottle tops as connectors and you need neither thread nor electricity.” Infos und sign in: pfandtasche.eventbrite.com

WORKSHOP “MEIN TAGWERK- SPASS BEI DER BUCHHALTUNG”, DO, 01.12.2011, 18:00-20:00 UHR, ARENA, 4.STOCK BETAHAUS: Was verdienst Du als Freelancer pro Projekt, pro Stunde, pro Kunde? Wieviel Zeit hast Du für welche Aufgaben benötigt? Wie hoch ist Dein realer Stundenlohn? Anworten auf diese Fragen erhälst Du in der Einführung in das Onlinetool www.mein-tagwerk.de von Gerald Moll, Freiberufler und Existenzgründer. Infos und sign in: tagwerk.eventbrite.com

WORKSHOP “KREUZBERG 36 CHARI(ITY)”, SA/SO, 03/04.12.2011, 10:00-18:00 UHR, OPEN DESIGN CITY, EG, BETAHAUS: Bau Dir Deinen eigenen Kreuzberger Küchenstuhl (Entwurf Le Van Bo). Der Kreuzberg 36 Chair wurde für das Kreuzberger Theaterhaus HAU entworfen und wurde bereits vom Goethe Institut in China (Taiwan Design Expo) ausgestellt. Das Möbel eint viele Klassiker der Moderne, u.a. Jean Prouvé, Egon Eiermann und den Frankfurter Küchenstuhl. Kurs für Anfänger mit zwei linken Händen. Kursgebühr: 70 Euro. Material: 36 Euro (Buche Leimholz, Pappel Sperrholz, FSC Zertifikat). Infos und sign in: kreuzberg36chair.eventbrite.com

WORSKHOP “TEXT NETWORK ANALYSIS WITH GEPHI” MI, 07.12.2011, 6-8pm, ARENA, 4TH FLOOR, BETAHAUS: In this workshop we will demonstrate a novel method for text network analysis using Gephi graph visualization software. Info and sign in: workshopnoduslabs1.eventbrite.com

Reden wir über Schule – Salon Bildung am Donnerstag

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Wir arbeiten ohne Chef und lernen ohne Lehrer. Auf welche Schule würden Coworker Ihre Kinder schicken? Wenn wir die Zukunft der Arbeit sind, wie sieht dann eigentlich die Zukunft des Lernens aus. Überall auf der Welt entstehen derzeit innovative Lern- und Arbeitsorte, die auf vergleichbaren Prinzipien beruhen. Wir schauen uns den Zusammenhang etwas genauer an umd zwar diesen Donnerstag. Mit uns reden:

  • Margret Rasfeld, Schulleiterin ESBZ und Bildungsinnovatorin
  • Peter Bihr, digitaler Strategieberater, The Third Wave
  • Sebastian Olma, Philosoph & Unternehmensberater
  • Susanne Stövhase, Schulgründerin & Künstlerin

MODERATION: Daniela Marzavan (Dozentin für Design Thinking an der HTW Berlin) und Basti Hirsch.

Hashtag: #betasalon

Anmeldung über hier.

Start up of the Week #16 – Glutamat

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Franziska Müller und Julia Sommerer von Glutamat

Ob Spielwiese, Kontaktbörse, Informationsquelle oder Kaufhaus – Glutamat konzipiert Online-Auftritte jeder Art. So breit jedoch diese Palette scheint, so passgenau schneiden die beiden Gründerinnnen Julia Sommerer und Franziska Müller ihre Produkte auf den Kundenwunsch zu.

Ihr konzipiert Online-Auftritte und füllt sie mit Content – das ist an sich keine ganz neue Idee

Julia: Das ist richtig, allerdings gibt es nur sehr wenige, die so stark inhaltsgetrieben an diese Aufgabe herangehen wie wir es tun. Die meisten Kunden wissen nicht, wie sie ihre Inhalte im Internet kommunizieren müssen, dass Form und Inhalt immer zusammenpassen müssen. Dafür sorgen wir. Unsere Aufgaben sind dabei zwar klar verteilt –  ich bin vor allem für die Konzeption zuständig, Franziska kümmert sich zusammen mit einem Team von Redakteuren um die Texte – trotzdem arbeiten wir sehr eng zusammen. Denn grade im Online-Bereich passiert es ja manchmal, dass Seiten zwar technisch perfekt gebaut sind, aber völlig ungeeignet sind, um die Inhalte gezielt zu präsentieren.

Du sagst, ihr arbeitet mit einem Team von Redakteuren –  das heißt, dass Texten einen Großteil eurer Arbeit ausmacht?

Franziska: Ja, das reicht vom einmaligen Texten für einen statischen Auftritts bis dahin, Seiten tagtäglich mit neuen Nachrichten und Geschichten zu versorgen. Das etwa machen wir seit Anfang an beispielsweise für Yahoo. Aufträge dieser Art waren es vor zwei Jahren auch, die uns darin bestätigten, uns selbstständig zu machen. Durch sie konnten wir planen und sogar mehr Leute beschäftigen.

Ihr seid schnell gewachsen.

Julia: Wir sind gewachsen, aber nicht zu schnell. Wir haben uns zwar stetig, aber vorsichtig vergrößert, die Aufträge erst alleine bearbeitet, Vertrauen zu den Auftraggebern aufgebaut und erst dann Leute dazugeholt. Heute sind wir insgesamt fünf, die jeden Tag hier im Betahaus arbeiten. Dazu kommen noch vier Freie, die ab und zu etwas schreiben. Außerdem eine Projektmanagerin, die mich unterstützt. Und natürlich Programmierer oder Grafiker, die wir uns für einzelne Aufträge dazu holen.

Macht ihr genau so weiter?

Franziska: Ja und nein. Einerseits werden wir natürlich das ausbauen, was wir gerade machen, um unsere Grundlage zu erhalten. Im Januar aber wollen wir auch noch ein zweites Unternehmen gründen. Mit ihm wollen wir Kunden anbieten, uns um solche Inhalte zu kümmern, die Nutzer selbst generieren. Von Kommentaren über Blogs bis hin zu Bewertungsforen wollen wir alle Arten von Web 2.0-Seiten sichten, bewertet und gegebenenfalls auch moderieren. Denn das passiert noch viel zu selten.

Das Interview führte Sandra Middendorf.


Member of the Week: Karim Bouchouchi mit Netzwiese

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Eigentlich sollte Karim Bouchouchi Member of the week werden, weil er der allererste im  betahaus war. Er selbst allerdings bestreitet das. Er habe nur den ersten Vertrag unterzeichnet, sagt er, gearbeitet aber hätten schon andere vor ihm im betahaus. Member of the week ist er trotzdem geworden, denn – ob erster oder nicht – Karim ist der vielleicht überzeugteste Netzwerker von allen und aus dem betahaus längst nicht mehr wegzudenken.

Anfang 2009 kannte kaum jemand das betahaus, wieso du?

Ich kannte es auch nicht. Stefan, mein Partner bei Netzwiese, hatte davon gelesen. Ihm hatte ich erzählt, dass mir zuhause die Decke auf den Kopf fällt. Gemeinsam sind wir dann spontan hier vorbeigefahren und haben uns alles angesehen. Überzeugt hat uns dann vor allem die Idee des gemeinschaftlichen Arbeitens.

Stefan Klasen und du seid Netzwiese. Was macht ihr genau?

Wir entwickeln und programmieren Apps für iPads, für iPhones und fürs Web. Gerade arbeiten wir beispielsweise an einer App für ein Carsharing-Unternehmen, haben aber auch schon einige zum Remixen von Musik gemacht oder eine Info-App zum Thema Pokern.

War das euer Traum, als ihr Netzwiese gegründet habt?

Entstanden ist Netzwiese eigentlich aus einer anderen Idee. Stefan und ich kannten uns vom Stadtmagazin Tip. Stefan war da Programmiere und ich Online-Redakteur. Gemeinsam hatten wir die Idee, die Veranstaltungsseiten im Internet interaktiver zu gestalten. Wir wollten daraus ein kleines soziales Netzwerk machen, in dem jeder seine Veranstaltungstipps geben kann. Die Geschäftsführung aber wollte das nicht und da haben wir gekündigt, um solch ein Netzwerk selbst zu basteln. Das allerdings liegt bis heute fertig in der Schublade.

Aber das ist doch sicher ein Produkt, das sich gut verkaufen lässt…

Wir wollten keine halben Sachen machen. Wir wollten es nur mit gutem Marketing auf den Markt bringen. Dafür aber fehlte uns das Geld. Stefans hatte dann die Idee, dass wir erst einmal Sachen machen sollen, in denen wir gut sind, die uns Spaß machen und die außerdem auch Geld bringen. Und daraus ist dann unser kleines Softwareentwicklungshaus entstanden.

Hat sich im betahaus etwas verändert, seitdem du da bist?

Das Café ist natürlich dazugekommen und einige Arbeitsräume. Aber auch die Leute haben sich verändert. Heute arbeiten viel mehr Menschen hier, die mit ihrer Arbeit auch Geld verdienen wollen. Alle möchten zwar auch weiterhin, dass Ihnen die Arbeit Spaß macht, haben aber mittlerweile eben auch einfach gemerkt, dass sie jeden Monat essen und ihre Miete bezahlen müssen.

Das Interview führte Sandra Middendorf.


Coworking Conference 2011

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Ab geht’s! Vom 03. bis zum 05. November laden wir gemeinsam mit cluboffice, Global Enterprise und deskmag zur  Coworking Conference 2011 ein.

Es erwarten euch spannende Vorträge, Workshops, ein Opening-Dinner, ein Barcamp, Coworking Camp + Design Clinic und eine Cowerking Tour durch Berlin:

Day 1:


Der erste Tag beginnt um 10 Uhr im cluboffice. Über den Tag verteilt gibt es Präsentationen, Vorträge und Workshops.

Day 2:

Der zweite Tag startet um 9:45 Uhr im betahaus | Berlin. Dort erwartet euch der inoffiziellere Teil der Confernce: bei einem Barcamp könnt Ihr eure selbstgewählten Themen anbieten.

Day 3:

der letzte Tag startet mit einem dicken Brunch im cluboffice, führt tagsüber durch alle wichtigen coworking spaces Berlins und endet in einer fetten Party im betahaus. Unsere Lieblings DJs Emski& Hans Blitz lassen Euch tanzen!

Last minute Bucher bitte hier entlang:  www.coworkingconference.com

Die Party am Samstag, ab 21 Uhr bei uns im betahaus ist zur Abwechslung mal ohne Türsteher, also bringt Eure Freunde mit.

Startup of the week – #15: Konsole Labs

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Max an seinem Desk im betahaus.

Wer und was ist Konsole Labs?

Konsole Labs besteht aus Tony und mir: Max. Tony wohnt in Dresden und ich in Berlin. Der Name entstand aus dem Begriff „Konsole“, der Eingabemöglichkeit für Befehle und „Labs“ von Labor (laboratory). Der Name soll verdeutlichen, dass wir keine Microsoft Office User sind, sondern eher die Programmierer von neuen Ideen. Wir stellen keine Spielkonsolen her, wie man bei dem Name „Konsole“ vielleicht denken könnte, sondern arbeiten in dem Bereich der mobilen Datenerfassung & Datenverarbeitung für die Bereiche Lagerverwaltung & Facility-Management sowie  der App Programmierung für iOS, Android usw. Wir identifizieren uns mit unseren Produkten und lassen unsere Ideen in diese mit einfließen, so dass am Ende ein „perfektes Tool“ für den User entsteht. Wie z.B. bei dem Radiorekorder für YOU FM. Im Laufe des Projekts sind viel mehr Funktionen rein programmiert worden als ursprünglich geplante „pure Stream abspielen“. Jetzt hat er ist viel mehr Funktionen für Erinnerung an das Lieblingslied, Podcasts, Videos und News.

Wie kam es zur Gründung von Konsole Labs?

Tony und ich kennen uns schon seit über  10 Jahren. Im April diesen Jahres war der Moment einfach da, so dass wir beide den bisher die sporadische Zusammenarbeit in eine Partnerschaft wandelten. Unser Unternehmen funktioniert, es läuft jetzt schon im 6. Monat.

Wie macht ihr Werbung für euer Unternehmen?

Wir machen Werbung durch Mundpropaganda, über alte Kunden und ein bisschen SEO. Auf aktive Werbung, durch Flyer oder was auch immer haben wir bis jetzt verzichtet. Es wäre sicherlich eine Möglichkeit, aber nicht jetzt.

Unsere Produkte, die ganzen rbb Apps, sind aber die beste Werbung für uns.

Wie sieht die Zukunft von Konsole Labs aus?

Fürs erste sind keine eigenen Büros geplant, da es mir hier im betahaus sehr gefällt. Die Umgebung hier am Moritzplatz ist spannend und es ist eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Wir wollen weiterhin ein Teil davon sein. Alles weitere lass ich auf mich zukommen.

Wie seid Ihr im betahaus gelandet?

Vor zwei Jahren habe ich eine Reportage über das betahaus gelesen und bin dadurch zu einem Probetag im Februar hier gekommen. Nach der GmbH-Gründung im Mai haben wir dann hier unterschrieben. Die beste Lösung für das Problem „kein Büro“, die wir finden konnten, da hier im betahaus, wie gesagt eine angenehme Arbeitsatmosphäre vorhanden ist und man hervorragend Netzwerken kann.

Mehr Infos unter www.konsole-labs.com

Das Interview führte Marvin Hettmanczyk

Member of the Week: Trial&Error

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Ein Interview mit Trial&Error Mitglied Judith hat nichts mit einem gewöhnlichen Interview zutun. Diese Frau sprüht vor Ideen und der Lust, diese mit Jedermann und -frau zu teilen. Bei selbstgemachtem Gemüse Aufstrich und süßesten Mangos legt sie los.

Wer und was ist Trial&Error?

Das kann man gar nicht konkret definieren. Im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft stehen die Werte: Teilen, Empowering People und Netzwerken.  Wir bieten eine Plattform für D.I.Y.(Do it yourself) Kultur in Berlin. Wir zeigen den Menschen: wenn du Dinge tust, kannst du etwas erreichen und Deine Mitmenschen begeistern. Wir fokussieren uns auf alternative Lebensweisen und suchen nach Ansätzen für ein alternatives Wirtschaftssystem.

Wie kam es zur Gründung von  Trial&Error?

Es begann mit einem Wunsch: wir alle könnten in einer anderen Gesellschaft leben, wenn wir etwas verändern. Kurzerhand haben wir einen Verein gegründet und Aktionen gestartet. Am 3. Oktober 2011 haben wir unser erstes Upcyclehandbuch gelaunched – es ist eine Bedienungsanleitung für D.I.Y. Projekte – einfach verständlich für jeden.

Wie macht ihr auf euch aufmerksam?

Auf unserem Blog www.trial-error.org posten wir Infos zu unseren aktuellen Projekten. Ausserdem kann man dort unser Manifest nachlesen. Natürlich sind wir auch auf Facebook zu finden. Außerdem  fahren wir mit einem „Kiez Mobil“ durch Berlin und versuchen mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Oft bieten wir Strassenaktionen für Kinder (und Erwachsene) an.

Was habt ihr in der Zukunft vor?

Wir wollen das Trial&Error wächst! Wir wollen demokratische, open source Projekte anstossen und einen Diskurs zum Thema D.I.Y. Kultur und nachhaltiges Wirtschaften anstossen.

Wie seid ihr zum betahaus gekommen?

Schon seit Anfang unseres upcycling Projects haben wir eng mit der Open Design City (das ist der Kreativteil des betahaus) zusammen gearbeitet. Wir netzwerken mit betahaus|membern und bieten dem nächst auch Workshops im Haus an.  Einige von Euch haben uns vielleicht beim People in Beta Festival in Aktion erlebt.

Das betahaus is toll für uns, da wir hier eine Plattform gefunden haben, um unsere Projekte weiter zu entwickeln. Wir geniessen die Atmosphäre sehr und das beste: es gibt richtige Werkzeuge in der Open Design City!

Noch ein Aufruf an die betahaus | Member and friends:  jeden ersten Donnerstag im Monat treffen wir uns zum „trash of the month“,  jedes Mal unter einem anderen  Motto. Please join us! More infos… www.trial-error.org

Das Interview führte Henriette Krupke

KON – KUENSTLEROHNENAMEN.COM

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Am Samstag, den 5. November feiern wir die Ausstellung der unabhängigen Galerie für Fotografie KUENSTLEROHNENAMEN.COM [KON] mit einer Vernissage.

Ab 19 Uhr seid Ihr herzlich eingeladen, dabei zu sein.


Gezeigt werden fotografische Arbeiten verschiedener nationaler und internationaler Fotografen, die ihre Bilder mit dem KON- Vorsatz ohne Namen zu nennen veröffentlichen. Mit diesem Konzept wird ein radikal-objektiver und dadurch spannender Blick und Meinungsaustausch auf unterschiedliche Arbeiten für den Betrachter geschaffen. Besonders interessant ist der Aspekt, dass die Arbeiten international renommierter Fotografen durch die Entkopplung des Namens vom Bild, mit denen junger Nachwuchstalente gleichgestellt werden.

Die Ausstellung KON/333 mit ihrem Konzept wurde von der Galerie und Künstlergruppe KUENSTLEROHNENAMEN.COM aus Berlin ins Leben gerufen.

Die teilnehmenden Fotografen stellen ausschließlich unveröffentlichte Fotografien bei KON aus und sind selber auch auf der Vernissage anwesend.

Musikalisch wird die Vernissage von der Berliner DJ-Crew THE DUKEROCKERS feat. Rockers Royal und weiteren musikalischen Gästen unterhalten. Zusätzlich gibt es unter dem Stichwort KONaction auch für den Ausstellunsgbesucher selbst, die Möglichkeit zum Künstler ohne Namen zu werden.

PS. die Vernissage wird ab 22 Uhr slowly zur Abschlussparty der European Coworking Conference mutieren… save the date! Es wird sich lohnen! More Details soon.

startup of the week – #14: cleverelements aka mailmops

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Wer und was ist Clever Elements?

Clever Elements sind 6 junge Männer, die eine online-software entwickelt haben für einen unkomplizierten newsletter Versand. Man kann sich dort einfach registrieren, mit seiner eigenen Versandadresse, ein Mailing entwerfen und über den clever element Server versenden. Clever Elements bieten kostenlose Vorlagen und Designs an. Man kann sich aber auch seinen Newsletter selber programmieren.
Die beiden Gründer Matthias und Manuel waren betahaus Pioneere – kurz nach dem Studium haben die beiden Clever Elements Gründer, an ihrer Idee im betahaus weitergebastelt und diese vorangetrieben.
Wie kam es zur Gründung von clever elements?
Was 2003 eher als ein Hobby zweier BWL-Studenten begann, nahm schnell größere Dimensonen an. Damals war es ungemein teuer einen eigenen Newsletter zu versenden, nur große Unternehmen konnten sich so etwas leisten. Da lag es natürlich auf der Hand: die do-it-yourself-Lösung von Clever Elements stellte eine Alternative für kleinere Unternehmen und Freelancer dar. Man kann bequem und für wenig Geld, selber den newsletter, im online Programm, erstellen. Dieses Angebot nehmen im Moment schon über 10.000 Kunden in Anspruch.
Wie macht ihr Werbung für euer Unternehmen?
Werbung machen wir vorallem über google adverts. Am besten jedoch funktioniert bei solchen Unternehmen die Mund-zu-Mund Propaganda. Natürlich gibt es alle Neuigkeiten bei facebook und twitter und unter www.cleverelements.com.
Wie sieht die Zukunft von Clever Elements aus?
Ein start-up wie Clever Elemts steckt natürlich bis über beide Ohren in Arbeit. Den vielen Ideen die entstehen, ist es leider nicht immer möglich Raum zu geben. Jedoch entwickeln die Jungs bei Clever Elements kräftig weiter.  Zum Beispiel entstand das Projekt Frank&me, eine komplett neue software zum Bewerten von Dienstleistungen und Produkten.
Jedes Unternehmen kann sich den Button Frank&me auf seiner website installieren und so Bewertungen der Kunden sammeln. Das Ergebnis, in Form von Sternen, wie bei Restaurants, taucht dann auf der Seite auf. Kommentare können die Kunden ebenfalls abgeben, alles natürlich anonym.
Eine andere Neuheit ist der kostenlose account für kleine start-ups. Jeder kann dort bis zu 1000 emails kostenlos pro Monat versenden.
Für betahaus| Member gibt es noch einen zusätzlichen Bonus: 50% off für alle paid plans!
Dafür müsst ihr nur Manuel unter support@cleverelements.com kontaktieren.
Wie seid Ihr im betahaus gelandet?
Clever elements haben betahaus gesucht und gefunden! Als einer der ersten Mieter im betahaus, haben sie genau das Umfeld entdeckt, was sie brauchten. Sie wollten ein Großraumbüro, da sie nur zu zweit waren und es etwas lockerer gestalten wollten. So kamen sie zum betahaus, machten eine Führung mit und unterschrieben noch am selben Tag. Seitdem sind die äußerst zufrieden mit dem kreativen umfeld, welches immer für input sorgt und tolle neuen Ideen entstehen lässt.
Zu Verbesserung des betahauses wünschen sich die beiden mehr aktive Möglichkeiten für networking und ein internes Forum!


startup of the week – #13: greatcontent

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betahaus: What and who is hidden behind greatcontent?

Jasper: greatcontent is an online platform for the creation of small texts (100-350 words), which are often used in the areas of online marketing and advertisement but don’t have to. This works as follows. Who ever wants one or maybe a thousand texts places a short briefing on our platform. Our text writers will then process the order immediately. greatcontent will start working on beta at the end of October already with a large number of writers from Europe. Our team consists of Jean and Selim from France, Peggy from the Netherlands, Monika from Poland, Javier from Spain, and me, Jasper as the founder. We want this great diverse team with a great spirit helping everyone to be happy using our platforms.

How did your idea develop?

I have been working in a permanent position for a long time. After a while I realized that this wasn’t quite what I wanted and I started helping others with their ideas. Fortunately, one of my business partners approached me with the idea of taking his business model of content.de to an international level. He came up with the idea of content.de while using other text creation services and being dissatisfied with quality and efficiency. As the services did not improve their quality levels and did not react on feedback he decided to start his own business.

How do you advertise your start-up?

I can only speak for content.de here, but actually we don’t really. For authors we have done some little ads on typical forums and we have had one bigger one online for one month but decided that this is too expensive. A trade fair like the DMEXCO or OMCAP are better spots to talk directly to our B2B clients. But in the end we are quite happy that 90% is still word-of-mouth advertisement because of high customer satisfaction.

What are your future plans?

We will start on beta in a few weeks with close friends and costumers. In November we want to recruit even more writers so we can start end of 2011 with France and the Netherlands. Next year Western and Eastern Europe will be in the focus.

Why have you started working at betahaus?

I know this has been said quite a few times but came here because it’s more flexible than every other office. This is highly important for start-ups because they are always in a kind of developmental status. I came to Berlin because sooner or later I want to grow international and there’s no better place to do so than Berlin at the moment. Also the culture in here is great. Without this spirit it I wouldn’t have been able to do something I’ve been doing since I started developing ideas myself, Intercommunication with like-mindeds.

What is not to your satisfaction?

The Printer should be more easy to access for Windows and if you don’t do something about the low desks some tall founders like me will be leaving betahaus with a back disease (laughs).

Click here for more information about greatcontent.

People in Beta Festival – we can party!

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Einige Tage haben wir schon gebraucht, um unsern fröhlichen Rausch vom PIB Festival auszuschlafen – langsam läuft im betahaus wieder alles in geordneten Bahnen und wir können aus vollem Herzen sagen: Es war so richtig gut!

Ein grosser Dank gilt unseren 4 Musketieren: Eva, Lucas, Jenny und Nina! Ihr habt ein grandioses Programm auf die Beine gestellt! Ausserdem 1000Dank an all Euch Workshopleiter, Speaker, Awesome Foundation und betapitch Bewerber! Dank Euch war der Tag gefüllt mit spannenden Inhalten!

High Five an Willempje von Figure Running, dafür, dass Du den Awesome Award abgesahnt hast – we wanna see you at the olympics games 2016!!

Ein grosses congratz! an Thorsten von musicplayr.com, Du hast die betapitch | Jury ja komplett von Deinem Konzept überzeugt und wir freuen uns, dass Du ab 1.1.2011 ins betahaus | Berlin einziehst! … bitte schick uns invites!

Für all diejenigen unter Euch, die es am 1.Oktober leider nicht zum PIB Festival geschafft haben gibt es hier eine Doku des Tages von Beatriz Barragan und ein paar Bilder der Nacht von Kay Strasser:

[youtube]http://youtu.be/YyEaHOe8Xpw[/youtube]

Startup of the week – #12: Mechatronikwerkstatt Berlin

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betahaus: Was machst du im betahaus, wer bist du?

Axel Stab: Zusammen mit meinem Kollegen, Stefan Knorr, konstruiere und baue ich mechanische Prototypen für kommerzielle und nichtkommerzielle Zwecke. Am Computer programmieren wir die Maschinen und stellen schließlich den Auftrag komplett her. Unsere Arbeit bildet damit eine Schnittstelle zwischen einerseits Kreativität und andererseits Fachwissen des Ingenieurbereichs. Außerdem arbeiten wir im Maschinenraum des betahauses gerade daran, ein „Toolbot“ anzufertigen – eine universelle Bearbeitungsmaschine, auf die man alle möglichen verschiedenen Maschinen aufspannen kann. Damit wollen wir ermöglichen, in einer Maschine alle Anwendungen zu vereinen und die Arbeit benutzerfreundlicher zu machen. Wir vermieten unsere Werkstatt auch an gelernte Fachkräfte und bieten jeden Montag zwischen 17 und 18 Uhr eine kostenlose technische Beratung an.

Was für Projekte habt ihr bisher realisiert?

Angefangen bei elektrisch angetriebenen Fusionsständern die auf Knopfdruck hoch und runter fahren, bis hin zum Energiespar-Deckenfluter in Form eines Bootes aus Holz, waren schon viele unterschiedliche Aufträge dabei. Typisch sind auch Kunstprojekte wie Buchstaben aus Holz oder Metall sowie Architekturmodelle und Prototypen für Erfindungen. Manchmal betreuen wir auch kleine „Weltverbesserungsprojekte“ die nicht viel Geld abwerfen. Deshalb machen wir das ganze bisher nur nebenberuflich.

Gibt es denn aber genug Bedarf?

Aufträge haben wir genug, nur leider noch keine Mitarbeiter. Da wir noch am Toolbot arbeiten fehlt es zurzeit noch an Kontinuität um jemanden fest einstellen zu können. Deshalb suchen wir jemand, der nur einmal die Woche mit arbeitet. Solche ausgebildeten Metallarbeiter bzw. Ingenieure, die uns helfen könnten, sind nur leider schwer zu finden.

Was steht für die Zukunft an?

Anfang nächsten Jahres möchte ich mit Stefan eine GmbH gründen um die Werkstatt zu finanzieren. Unser Traum ist es, permanent eine Werkstatt verfügbar zu haben. Denn momentan ist es eine Verschwendung von Ressourcen, wenn die Maschinen nicht täglich genutzt werden sondern nur, wenn wir nebenher Zeit für dieses Hobby haben. Hauptberuflich haben wir unsere Jobs um die Mieten bezahlen zu können. Die GmbH wollen wir gründen weil wir es leid sind, als Ingenieure immer am Schreibtisch zu sitzen. Wir wollen ans Material und richtig was herstellen. Vorher muss aber die große Maschine fertig gebaut werden; das sollte auch bis Anfang nächsten Jahres realisiert sein. Irgendwann wollen wir dann einen Angestellten einstellen.

Was sollte sich im betahaus für euch noch verändern?

Wir wünschen uns mehr technisch versierte Leute im betahaus. Es kommen zwar immer mal wieder Ingenieure hier her, aber mehr Techniker wären schon schön. Eine Art Anbieterverzeichnis in dem ersichtlich ist, wer was macht und anbietet wäre gut um Qualifikationen auszuweiten. Interessenten könnten sich eintragen und dann kann für diese ein Workshop organisiert werden.

Genauere Infos zu den Leistungen der Mechatronikwerkstatt findet ihr hier. Anmeldungen zur technischen Beratung gehen an post@mechatronik-werkstatt.de.