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Das betahaus wird bald 1

15:14 in Blog by Christoph Fahle

Mensch war da viel los in den letzten Wochen. Startupweekend Berlin, DMY Preview, D:School Workshop mit George Kembel, Noite de Forro, Tangoabend, SMW Open Design Workshop, WMP Fashionflohmarkt, Politischer Tweetup mit Tim Renner und Björn Böhning. Wir waren auf Motor FM, 3sat, Arte, in Italien, in der taz, in der Schweiz und irgendwie auch in LA.  Dazwischen Termine von Immobilienfirmen, Kreativforschern, Stiftungen und anderen Coworkingbegeisterten. Dass wir am Montag spontan nach Fürth gefahren sind und aus der Quelle Insolvenzmasse Rollwagen, Whiteboards, Kantinenstühle, Schränke, Tische und eine Spülmaschine geholt haben, hat den Aktivitäten der letzten Wochen die Krone aufgesetzt. Ein Bisschen fühlt es sich schon wie der Endspurt vor unserem großen Jahrestag an, denn am 10. April feiern wir unseren einjährigen Geburtstag. Read the rest of this entry →

Ausflug in die Schweiz – Erste und zweite Schritte in Richtung betahaus Zürich

14:20 in Blog by Christoph Fahle

Wir waren letzte Woche in der Schweiz. Dort haben wir Pascal, Mark und Flavia von unserem Team Schweiz besucht und mit Ihnen Zürich ein paar Tage unsicher gemacht. Die drei sondieren seit Mitte letzten Jahres, ob ein betahaus in Zürich machbar ist und haben dabei schon den einen oder anderen Stein ins Rollen gebracht. Read the rest of this entry →

Coworking Germany

15:59 in Blog by Christoph Fahle

coworking_meeting_01_12_2009.jpg.scaled.1000Coworking wird Mainstream und das ist richtig gut. Letzte Woche hat sich quasi der inoffizielle “Coworking Verband Deutschland” bei uns im betahaus zusammengefunden. Coworking Space Betreiber und solche in Spe wollten sich mal austauschen und herausfinden, wie wir alle uns gegenseitig helfen können und was die dringensten Probleme sind die wir gemeinsam angehen. Read the rest of this entry →

Experimente mit Kaffee – Was ist ein Latte Wert?

18:04 in Blog by Christoph Fahle

FotoWir haben ja quasi ständig irgendeinen Forscher zu Gast, der neue Arbeitswelten erforscht, den Bürostuhl der Zukunft entwirft, Synergien in Coworkingspaces misst oder guckt, welche Anforderungen die digitale Boheme an eine Kaffeetassen stellt. Read the rest of this entry →

The Messenger – betahaus auf single speed

14:02 in Blog by Christoph Fahle

www.messengerWir haben spontan ein weiteres “Classic Corporate Feature” ins betahaus integriert: Eine Poststelle. Längst wollten wir unseren Bartresen zur zentralen Anlaufstelle für Lieferungen, Kunden und Besucher machen. Letzte Woche haben wir dann Besuch von Florian von Messenger bekommen, der nach den ganzen Medienberichten und besonders nach der Zusammenarbeit beim Atoms and Bits Festival neugierig geworden ist auf das betahaus und alle die hier arbeiten. Das war der letzte Schubs, den wir brauchten. Read the rest of this entry →

betahaus nichtBerlin – wohin und wie hin.

15:29 in Blog by Christoph Fahle

Im Träumen sind wir immer am schnellsten. Danach dauert es dann oft Monate oder auch Jahre, bis die Dinge wirklich konkret werden. Die letzten Monate haben wir in Berlin am Moritzplatz ziemlich viel konkret werden lassen und sind eigentlich noch mitten drin.

Trotzdem. Heute wird zur Abwechslung nun wieder einmal etwas mehr geträumt. Entwickeln tut sich bekanntlicherweise ja immer alles am besten organisch und aus sich selbst heraus und wenn man nicht so viel über Machbarkeit dabei nachdenkt.

Grundstoff unserer betahaus – around – the world Träume sind ganz konkrete Nachfragen, Kommentare und Zufallsereignisse. Manche hören sich ungefähr so an:

Bild 364

In Emailform sieht das so aus:

Hallo Christoph,

habe soeben den Bericht über euer Betahaus in Berlin gelesen und bin
völlig begeistert von der Idee!!

Gerne würde ich den Gedanken verfolgen, hier in Bonn ein solches
Kreativ-Zentrum zu eröffnen…

Habt Ihr ein Konzept, auf das man zurückgreifen kann? Oder läuft das
völlig losgelöst? :)

Vielen Dank für eine Auskunft und
beste Grüsse aus Bonn

Konstantinos

Oder

Hallo Christoph,

ich habe gerade einen Beitrag über euch gehört -
klasse Idee!
Habt ihr Lust auf eine Depandance in Wiesbaden?
Wir sind eine Werbeagentur und haben ab November Raumkapazität.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von euch höre.

Viele Grüße

Bea

Wir fragen uns an dieser Stelle dann: Wie können wir das machen? Was machen wir zuerst? Wohin soll es gehen? Wer hilft noch mit? Wieviel Zeit brauchen wir? Ist das überhaupt unser Job? Dazu noch einige winzig kleine aber millionenfach vorhandene weitere Details. Wichtig: Nichts überstürzen.

Irgendwie interessiert uns, was ihr dazu denkt. Vielleicht denkt ihr auch garnichts. Aber wenn ihr input habt dazu, dann tobt Euch aus bei den Kommentaren. Schlagt Städte vor oder sagt wie ihr es machen würdet. Bei uns ist jedenfalls ein Denkprozess gestartet, der an einem Ort enden könnte, der nicht Berlin heißt.

We keep you posted…

(English) the guy who did our logo

22:36 in Blog by Christoph Fahle

JensI was thinking recently about the past months and where it all started with betahaus. Something that was always visible from the beginning is our typo – logo and the green cursor thing that dominates our website and partly stickers, postcards and flyers. What I never mentioned is, that we are green and blinking thanks to a great artist who’s name is Jens Robbers. And I wanted to shortly introduce him with this small feature. He is a Wupptertal (W-Upper-Valley) based Designer, that we were happy to work with for a couple of reasons in past projects.

He brought into being a very neat T-Shirt lable, called “Händs” that’s worthy mentioning. You can see the newest shirt on the picture on the left. Another one of his big talents is Logodesign that always has got this little special thing in it, let’s call it “the humorous eye-wink”.

When working for betahaus, first it seemed to be hard, since we didn’t know where all this would be ending (and we still don’t). Thus we have chosen a special process of logo design. Because we weren’t sure about what betahaus will become one day, we tried to keep the process as open as possible while doing something very concrete. That is why we started with a black box and the green cursor. We thought there is a lot to come and wanted to leave space for everything that is about to happen to us. We are still there.

I guess we won’t do another step into Logodesign before we have a proper online-platform. One thing, that’s for sure is that even our Logo is in perpetual beta and I myself am very curious how it will look in the end, if there is one. In the meantime check out Jens work ;)

affe hund eymd1 schwan cnr1 messer

More of it at http://www.händs.de and http://www.jensrobbers.de

Allgemein

Oster-Round-up. Draußen ist schöner und der Kaffee ist fertig.

17:22 in Allgemein by Christoph Fahle

Bei schönem Wetter wird es zunehmend schwierig, ruhig hinter seinem Schreibtisch sitzen zu bleiben, während draußen die Sonne scheint. So haben ein paar User und ein Teil des betahaus – Teams in den letzten Tagen ihren Arbeitsplatz bereits zeitweilig in das Café im Erdgeschoss verlegt, weil dort Draußen näher ist. Unser Vorzeige – Italiener Vincenco ist da unten Küchenchef und versorgt uns mit italienischen Happen und leckerem  Kaffee. Gemeinsam nähern wir uns in den nächsten Wochen der optimalen Coworking Speisekarte. Nachdem unsere Büroinfrastruktur im 3. Stock nun einigermaßen steht, ist das Café die organisatorische und gestalterische Herausforderung des Frühlings. Was gibt es wann zu essen? Wie viel wird gebraucht? Wann kommen endlich unsere Designer – Sofas? Und so weiter und so fort…

Bar und Brandschutz - Trü Vincenzo der Barchef Pannini haus und brot

Unser Eventkalender wird währenddessen ziemlich voll. Die Location scheint vielen Leuten zu gefallen und so liegen alle möglichen Anfragen vor für Veranstaltungen in den nächsten Monaten. Einige machen wir selber, Andere sind Extern. Gleich nächste Woche am ersten Mai gibt es einen kleinen betahaus Stand beim Kiezfest am Mariannenplatz mit Longdrinks und italienischen Leckereien von Vincenco und den Deli Lama Jungs. Abends, so sieht der aktuelle Planungsstand aus, wird es eine kleine Afterparty vor dem betahaus geben. Das wird aber noch über unseren Twitterfeed geposted. Anfang Juni sind wir Teil des DMY Festivals 09 und stellen zusammen mit Create.Berlin ein paar Designer bei uns aus. Um die entsprechende Party schließlich kommen wir natürlich nicht herum. Dazischen liegen Workshops der Politikfabrik und Redaktionssitzungen von e-politik und ein Kongress von Wertikale, sowie Events des Kommunikationsforums und und und… Unterwegs sind wir auch: Diesen Donnerstag waren wir im newthinking store beim openeverything eingeladen, um das betahaus zu präsentieren. Im Mai stellen wir uns dann beim Create.Berlin Input vor. Ein Teil des Teams fährt nach Mailand auf die Möbelmesse, ein anderer Teil plant eine Recherchereise zu coworkings spaces in den USA. Man müsste sich vierteilen können.

Schlussendlich und damit das nicht unter den Tisch fällt, noch ein paar kurze Sätze zu unserer Einweihungsparty. Es war unglaublich früh schon unglaublich voll. Wir haben mal durchgezählt und sind zu dem Schluss gekommen, das insgesamt ungefähr 800 – 1000 Menschen am Abend dort gewesen sein müssen. Wir mussten ab 23.30 Uhr immer wieder die Tür zeitweilig schließen, weil es zu voll wurde drinnen. Die Biervorräte waren um 2 Uhr dann auch aufgebraucht und es ging ab zur Tanke und ins Watergate, Bier aus dem Lager schnorren. Da das Team wohl den Großteil des Abends hinter der Theke, am Eingang oder im Bierkeller verbracht hat, haben wir garnicht so viel mitbekommen von dem ganzen Trubel. Es scheint aber für alle, die da gewesen sind eine ziemlich gute Party gewesen zu sein. Was man eben so gehört hat im vorübegehen beim schleppen der Bierkästen… ;)

Der Count Down läuft – noch 78 Stunden…

13:12 in Blog by Christoph Fahle

Der Stresspegel zieht an. Mittwoch, 12.30 Uhr. Im ganzen Haus wird gesägt, gebohrt, geschraubt und angeschlossen. Im dritten Stock arbeiten wie gewohnt alle Mieter des betalab. Von jetzt an sind es noch 78 Stunden bis zu Eröffnungspressekonferenz unten im Erdgeschoss. Vorstellen kann man sich das nicht, wenn man jetzt einen Blick dort hinein wirft. Die Wände werden noch verputzt, die Bar und Bühne steht noch im Rohbau und der Elektriker schließt hier und dort eine Leitung an. Der gesamte Bautrupp versichert allerdings täglich, das wir Freitag punkt 18 Uhr loslegen können. Wir glauben ihnen.

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Im allgemeinen Tohuwabohu gehen fast kleine Details unter, die fast “nebenbei” passieren. Wir waren beispielsweise am Samstag in der FAZ mit einem ausführlichen Artikel über das betahaus. Ein Team von arte “chic” hat uns besucht und versprochen, das wir spätestens im Mai gesendet werden. Außerdem zieht in wenigen Minuten das Berliner Kommunikationsforum (Werbekongress, Bruttosozialpreis, So klingt Berlin, uva…) bei uns ein und erhält für vorerst drei Monate Asyl, weil sie aus den Josetti Höfen wegen Mieterhöhung ausziehen mussten. Damit wäre unser Erdgeschoss von Beginn an mit netten Leuten und interessanten Projekten bevölkert. Wir freuen uns!

Zwischen durch bekommen wir immer wieder Besuch, der mehr über unser Konzept und unsere Herangehensweise erfahren möchten. Darunter die Wirtschaftsförderung Pforzheim, die ein ähnliches Projekt plant, Projekt Zukunft Berlin und eine Initative aus Göttingen mit coworking Plänen. Die Anzahl der Freiarbeiter im bethaus ist beständig auf über 40 gewachsen. Durch die Öffnung der Nachbaretage diesen Montag haben wir erstmal wieder Luft in Sachen Schreibtischplätze.

Jetzt sind es nur noch 77 Stunden. Wir sehen uns auf der Party….

Allgemein

wir nennen es betahaus

13:22 in Allgemein by toniawelter

beth_betha_hausWir werden nicht selten gefragt, warum wir so heißen: betahaus |. Und hier kommt die Erklärung:

Um unserer Idee vom neuen Arbeitsort Ausdruck zu verleihen, fielen uns zuerst Begriffe aus der Softwareentwicklung ein wie “Beta-version” oder “Beta-phase”. Sie beschreiben die Art, wie wir das betahaus gestalten und entwickeln wollen am besten: als einen Prozess mit offenem Ende. Wir entwickeln das Konzept ständig gemeinsam mit unseren Usern weiter. Es geht gar nicht anders, denn solch eine Art von Büro/Café/Club existiert bisher nicht und niemand kann wirklich sagen kann, wie so etwas aussehen soll. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass das betahaus durch jeden neuen User ein Stück weit komplettiert und erweitert wird. “Perpetual beta”: Das betahaus wird nie ganz fertig, sondern immer in Entwicklung sein.

Bei unserer Recherche sind wir auch über die Geschichte des griechischen Buchstaben “betha” gestolpert. Sein Vorläufer stammt aus dem Aramäischen und beschreibt als Symbol den viereckigen Grundriss eines Hofs oder Hauses. Aus dem Symbol wurde dann schließlich das Wort “betahaus”: ein realer Ort im digitalen Geflecht des WWW, Fixpunkt und Heimat für Kreative, die anderswo auch “digitale Boheme” genannt werden.